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Zitat der Woche:
"Ich habe mich verpflichtet, für den Besten zu fahren. "
(Lance Armstrong zu seinem Start bei der Tour de France 2009)
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23.05.2006 - (sid) - Ein Gericht in Bologna hat den vermeintlichen italienischen "Dopingarzt" Michele Ferrari freigesprochen. Der frühere Betreuer von Lance Armstrong stand wegen schweren Sportbetrugs und Pharmazeutika-Missbrauchs im Radsport vor Gericht. Grund des Freispruchs war die Verjährung des Falles.
Erstinstanzlich war Ferrari am 1. Oktober 2004 zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung und zur Zahlung einer Strafe von 900 Euro verurteilt worden. Der ehemalige Universitäts-Forscher sieht sich als Opfer einer Hetzkampagne der Medien.
Keine Versorgung mit leistungssteigernden Mitteln
Ferrari hatte lange auch den siebenmaligen Tour-Sieger Lance Armstrong (USA) behandelt, der nach dem ersten Urteil erklärt hatte: "Dr. Ferrari war ein langjähriger Freund und Ratgeber von mir und dem Team. Während dieser Zeit hat er mich nie mit irgendwelchen leistungssteigernden Präparaten versorgt."
Als Belastungszeuge war damals unter anderem der italienische Radprofi Filippo Simeoni aufgetreten. Dieser hatte behauptet, von Ferrari EPO gespritzt bekommen zu haben. Armstrong und Simeoni hatten sich gegenseitig wegen Verleumdung angezeigt, die Klagen aber dann zurückgezogen.
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