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Zitat der Woche:
"Ich habe mich verpflichtet, für den Besten zu fahren. "
(Lance Armstrong zu seinem Start bei der Tour de France 2009)
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19.07.2006 - (sid) - Der siebenmalige Tour-Sieger Lance Armstrong ist vor seinem Mittwoch-Gastspiel im Mannschaftswagen seines Ex-Teams Discovery Channel auf Versöhnungs-Kurs mit den Franzosen gegangen. "Ich liebe Frankreich. Ich liebe die Franzosen. Ich liebe die Kultur dieses Landes", sagte der 34-Jährige am Vorabend auf einer Pressekonferenz. Zu dieser hatte der Seriensieger der Jahre 1999 bis 2005 nur ausgewählte Journalisten eingeladen, aus Frankreich war lediglich ein Vertreter der Regionalzeitung Le Dauphine dabei.
Von seinem Loblied nahm Armstrong allerdings diejenigen aus, die ihn in den letzten Jahren immer wieder des Dopings beschuldigt hatten. "Bei den Tour-Veranstaltern oder der L´Equipe glaube ich nicht, dass ein normales Verhältnis mit ihnen möglich ist. Ich liebe immer noch die Tour als Ereignis. Aber die Menschen sind ein anderes Thema."
Die erste Frankreich-Rundfahrt seit seinem Rücktritt verfolgt Armstrong mit großem Interesse. Am Mittwoch saß er im Begleitwagen von Discovery neben Teammanager Johan Bruyneel, als die 16. Etappe über 182km von Bourg-d´Oisans nach La Toussuire führte und drückte seinem Landsmann Floyd Landis die Daumen, obwohl der für die Konkurrenz von Phonak fährt: "Es wäre toll, wenn direkt nach mir wieder ein Amerikaner gewinnen würde. Und Floyd kann es durchaus schaffen. Er ist fleißig, clever und eigensinnig genug."
Den Sieger von 2006 wegen seines eigenen Rücktritts und dem Ausschluss von Stars wie Jan Ullrich oder Ivan Basso als "geringwertiger" einzustufen, wäre in den Augen von Armstrong "unfair": "Wer in Gelb in Paris ankommt, hat gewonnen und ist meinen Augen auch ein würdiger Sieger", sagte der überragende Fahrer der letzten Jahre.
Armstrong bekräftigte erneut, er habe mit seinen vor einigen Tagen überlieferten Aussagen ("Die französischen Fußballspieler wurden doch alle positiv getestet - als Arschlöcher") niemanden verletzen wollen: "Ich bedauere, dass es in Europa falsch verstanden worden ist. Ich habe Witze gemacht. Über mich selbst und über Frankreich. Die Leute in Frankreich mögen doch Witze..."
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