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26.07.2006 - Paris (dpa) - Auch das harte Durchgreifen gegen die Dopingsünder vor der Tour de France hat zumindest einen Radprofi wohl nicht vor der Einnahme verbotener Mittel abgeschreckt.
Der mit dem Sieg des Amerikaners Floyd Landis zu Ende gegangenen Frankreich-Rundfahrt droht doch noch ein Dopingfall. Wie der Internationale Radsport-Verband (UCI) in Paris bekannt gab, sei in einem Fall ein «annormales Resultat» entdeckt worden. Es sei der erste Fall einer positiven Probe bei der Tour 2006 gewesen.
Die UCI äußerte sich jedoch weder zu der Identität des Fahrers noch zu der gefundenen Substanz oder zu dem Datum der Probe. Das Resultat der A-Probe sei am Morgen bekannt geworden. Die B- Probe stehe jedoch noch aus. Sollte das Ergebnis durch die Gegenanalyse bestätigt werden, oder der Fahrer auf eine zweite Probe verzichten, hätte auch die diesjährige Tour einen Doping-Fall. Die UCI teilte mit, dass der Fahrer, sein Team, der nationale Verband und die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA bereits informiert worden seien.
«Der internationale Anti-Doping-Kodex und das Anti-Doping- Reglement der UCI untersagen die Veröffentlichung des Namens des betreffenden Fahrers, genauso wie andere Details, die seine Identifizierung ermöglichen bis zum Abschluss des Verfahrens», hieß es in der Mitteilung.