Profi-Radsport

Italienischer Teammanager wird verhört

Fallo Basso: Ermittlungen werden ausgeweitet

05.05.2007 - (sid) - Die Querelen um den italienischen Radprofi Ivan Basso nehmen kein Ende. Neben Italiens Olympia-Verband CONI hat nun auch die Staatsanwaltschaft der norditalienischen Stadt Bergamo aufgrund des Doping-Verdachts Ermittlungen gegen den Giro-Sieger aufgenommen.

Die Staatsanwälte der lombardischen Stadt hatten bereits in den vergangenen Monaten eine Untersuchung gegen Bassos Schwester Elisa wegen Dopinghandels in Fitness-Studios eingeleitet. Abgehört wurde ein Telefongespräch, in dem Elisa Basso, die auch Dauergast bei der vergangenen Tour de France war, um eine Lieferung des Hormons Luterelef verhandelte, berichtete die römische Tageszeitung La Repubblica am Samstag.

Am kommenden Donnerstag wird in Rom der Manager eines Radsportteams von Triest, Alessandro Kalc, vernommen, der die Verbindungen zwischen dem skandalumwitterten spanischen Arzt Eufemiano Fuentes und seinen italienischen "Kunden gepflegt haben soll. Kalc wird Handel und Verkauf verbotener Dopingmittel vorgeworfen.