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"Ich schaue nicht zurück im Zorn. Es war alles in Ordnung."
(Erik Zabel nach dem Münsterland-Giro, seinem letzten Straßenrennen in Deutschland)
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08.05.2007 - Mailand (dpa/Ra) - Der «Kronzeuge» Ivan Basso enttäuschte. Der in der Doping-Affäre Fuentes geständige Giro-Gewinner von 2006 hat lediglich «versuchtes Doping» zugegeben.
«Ich habe nie in meiner Karriere gedopt oder eine Eigenblut-Zufuhr vornehmen lassen. Man kann ehrlich gewinnen - so wie ich es immer getan habe», sagte er in Mailand. Im Hotel «Michelangelo» rang sich der 29-jährige Radprofi vor mehr als 100 Journalisten in einer knappen Stunde nur ein Teil-Geständnis ab. Doch schon der Doping-Versuch könnte eine zweijährige Sperre nach sich ziehen.
Der in Jeans und Sporthemd in Begleitung seines Anwalts Massimo Martelli erschienene Basso, der einräumte, die bei Fuentes von ihm gelagerten sieben Blutbeutel seien für die Tour de France bestimmt gewesen, ist zuversichtlich. «Ich werde meine Strafe absitzen und in den Radsport zurückkehren», sagte Basso, der wie Jan Ullrich vor dem Start der vergangenen Frankreich-Rundfahrt in Straßburg suspendiert worden war. «Das war ein schwacher Moment, dass ich die Zusammenarbeit mit Fuentes gesucht habe», sagte Basso, der nach Erkenntnissen der Guardia Civil zwischen 2004 und 2006 an Fuentes 111 000 Euro überwiesen haben soll.
Ausdrücklich beruhigte er womöglich zitternde Konkurrenten und Kollegen: «Ich weiß nichts über andere Fahrer oder andere beschuldigte Sportler. Es gab keine Fragen bezüglich anderer Personen». Angeblich lagerten in Madrid 223 Blutbeutel beim mutmaßlichen Doping-Arzt Eufemiano Fuentes. Neben vermutlich bis zu 100 Radprofis sollen auch Sportler anderer Sparten zu den Kunden des Frauenarztes gehört haben. Bisher war immer nur von Radprofis die Rede und es gab lediglich einen positiven DNA-Abgleich mit neun in Madrid gelagerten Blutbeuteln Ullrichs.
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