Profi-Radsport

CONI legt Einspruch ein

Für Petacchi ist es noch nicht vorbei

26.07.2007 - (sid) - Für Alessandro Petacchi ist das Thema Dopingsperre doch noch nicht vom Tisch. Der vom Verdacht des Salbutamol-Dopings durch den italienischen Radsportverband FCI freigesprochene Milram-Kapitän wird erneut vor Gericht erscheinen müssen. Das Nationale Olympische Komitee Italiens CONI hat wie angekündigt vor dem Berufungsgericht Einspruch gegen den FCI-Freispruch eingelegt. Das gab CONI-Staatsanwalt Ettore Torri am Donnerstag bekannt.

Der CONI-Fahnder hatte eine einjährige Dopingsperre gegen den Radprofi gefordert. Wegen des Dopingverdachts hatte der deutsch-italienische Milram-Rennstall Petacchi aus seinem Aufgebot für die Tour de France gestrichen.

Petacchi war im Mai beim Giro d'Italia "nicht negativ" getestet und daraufhin von Torri verhört worden. Petacchi besitzt eine Ausnahmegenehmigung für das Medikament Salbutamol, lag aber mit einem Wert von 1320 Nanogramm pro Milliliter Urin deutlich über dem Grenzwert von 1000 Nanogramm. Die FCI-Diszplinarkommission begründete ihren Freispruch mit der Ausnahmegenehmigung.

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