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20.09.2007 - (Ra/dpa) - Das Goldtrikot von Denis Mentschow (Rabobank) ist bei der Spanien-Rundfahrt ungefährdet. Dafür entbrannte auf der turbulenten 18. Etappe der Kampf ums Podium umso schärfer. Einem Angriff von Carlos Sastre im Anstieg zum Puerto de Mijares konnte der bisherige Überraschungszweite Vladimir Efimkin nicht folgen. Danach entspann sich ein Fernduell zwischen Sastres CSC-Team, das mit vier Fahrern in der Ausreißergruppe vertreten war, und Efimkins Caisse d’Epargne in der Verfolgung. Nach 154 Km von Talavera de la Reina nach Ávila hatte der 25-jährige Russe beim Sieg des Spaniers Luis Perez (Andalucia) seinen Podiumsplatz verloren.
Für den 33-jährigen Perez, der am Ende der Saison seine Karriere beenden wird, war es nach 2003 der zweite Vuelta-Etappenerfolg. Tageszweiter wurde im Sprint der Verfolger mit 41 Sekunden Rückstand der Australier Cadel Evans (Predictor-Lotto) vor dem Italiener Franco Pellizotti (Liquigas). Mentschow wurde zeitgleich Fünfter. Efimkin kam mit einer größeren Gruppe und mehr als drei Minuten nach dem Tagessieger ins Ziel .
Im Finale entlang der Stadtmauer und der Kathedrale von Avila war es mit der Einigkeit in der Spitzengruppe dann aber vorbei. Auf einer kurzen Kopfsteinpflaster-Passage setzte sich der spätere Tagessieger Perez mit einer Attacke schnell ab und profitierte dabei vom zögerlichen Verhalten seiner Konkurrenten. Auf dem Schlusskurs durch Avila kam es zu turbulenten Szenen, als Perez und seine Verfolger sogar das Hauptfeld überholten.
In der Gesamtwertrung führt Mentschow weiterhin vor Evans (+2:27). Auf Platz drei verbesserte sich Sastre (3:02) vor Sanchez (+4:01). Efimkin fiel auf Platz fünf (+4:27) zurück und muss seine Hofnungen auf einen Podiumsplatz wohl begraben.
Die letzte Kletteretappe der diesjährigen Vuelta steht am Freitag mit insgesamt sechs Bergwertungen auf den 133km zwischen Avila und Alto de Abantos auf dem Programm. Die Bergankunft in der Guadarrama-Gebirgskette liegt in 1670m Höhe.
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