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14.01.2008 - (sid) - Ettore Torri, Chefermittler des Olympischen Komitees Italiens (CONI), will in Italien ein Startverbot für diejenigen ausländischen Fahrer erwirken, denen eine Verwicklung in den Dopingskandal "Operacion Puerto" nachgewiesen werden kann. Torri nannte dabei ausdrücklich die Namen von Toursieger Alberto Contador und Alejandro Valverde (beide Spanien).
"Nachdem wir italienische Sportler bestraft haben, wollen wir uns mit den beiden Ärzten Eufemiano Feuntes und Merino Batreis sowie den etwa 50 ausländischen Athleten befassen, die deren Praxen besucht und vermutlich verbotene Substanzen eingenommen haben", erklärte Torri. Man warte auf weitere Dokumente der spanischen Behörden, danach wolle man die verdächtigten Personen vernehmen. In der vergangenen Woche hatte das CONI die Wiederaufnahme der Untersuchungen bekannt gegeben.
Torri bezeichnete es als unfair, dass ausländische Stars "wie Contador und Valverde" bisher unbehelligt blieben, während in Italien Girosieger Ivan Basso gesperrt oder ein Danilo Di Luca nicht zur Weltmeisterschaft zugelassen wurde.