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21.02.2008 - (Ra) – Der „Tag der Wahrheit“ bei der Kalifornien-Rundfahrt - fünf Anstiege, darunter einer der Ehrenkategorie - schien sich für Bernhard Kohl zum „Tag der Pleiten und Pannen“ zu entwickeln. „Schon fünf Kilometer nach dem Start kam ich mit Kim Kirchen zu Sturz, weil zwei Fahrer von Slipstream mit ihren Funkgeräten rumgespielt haben und dabei uns beide abschossen“, schreibt der Österreicher auf seiner Website. Dabei prellte sich Kohl die Rippen, was ihn in der Folge beim Luftholen arg behinderte.
Damit nicht genug, landete der 25-jährige Kletterspezialist bei seinem Sturz in einer riesigen Pfütze. Kohl: „Ich war von Kopf bis Fuß klatschnass.“ Mit Hilfe seiner Teamkollegen fand er aber schnell wieder Anschluss an das große Feld. Dort sorgte Astana (für Levi Leipheimer) vor allem in den Anstiegen für hohes Tempo. „Zu Beginn musste ich kämpfen, aber mit der Zeit erholte ich mich von dem Sturz und bekam auch wieder besser Luft“, so Kohl. „In den letzten Anstieg fuhren wir in einer Gruppe mit ca. 30 Mann hinein. Levi zog davon und nur Gesink konnte bei ihm bleiben. Ich konnte mich in der Verfolgergruppe gut behaupten und im Ziel kamen wir 19 Sekunden hinter den beiden an.“
Schließlich wurde Kohl noch das „Opfer“ einer Verwechslung. In der offiziellen Ergebnisliste wurde sein Teamkollege Oliver Zaugg an seiner Stelle als Tageselfter geführt. Kohls Sportlicher Leiter Michael Rich musste den Veranstalter auf den Fehler aufmerksam machen. Der Gerolsteiner-Kapitän war trotz allem mit seiner Leistung zufrieden: „Mein Formtest ist perfekt gelungen und ich stehe da, wo ich mich selbst erwartet habe“, so Kohl, dessen Team allerdings einige Sorgen plagen. Gleich drei Gerolsteiner-Fahrer - Heinrich Haussler, der das Grüne Trikot des Punktbesten verteidigte, Fabian Wegmann und Johannes Fröhlinger – werden von Magenproblemen geplagt. "Das scheint ein Virus zu sein, der im ganzen Peloton umhergeht", so Michael Rich.
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