Zitat der Woche:
"Ich kann noch gar nicht begreifen, dass ich jetzt Zweiter der Tour bin!"
(Gerolsteiner-Profi Bernhard Kohl nach der 15. Tour-Etappe)
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29.04.2008 - (rsn/dpa) - Mark Cavendish hat seinem High-Road-Rennstall zum Auftakt der Tour de Romandie den nächsten Sieg beschert. Der 22-jährige Sprinter von der Isle of Man gewann den 1,9 Kilometer langen Prolog in Genf vor dem zeitgleichen Italiener Daniele Bennati (Liquigas) und dessen Schweizer Teamkollegen Michael Albasini (+0:01). Auch Björn Schröder (Milram) fuhr ein starkes Rennen und verpasste als Vierter nur knapp das Podium, ließ dabei aber Cavendishs Landsmann und Teamkollegen, den Prologspezialisten Bradley Wiggins, hinter sich.
Auch der Tscheche Roman Kreuziger (Liquigas) und der Belgier Nick Nuyens (Cofidis) konnten auf den Plätzen sechs und sieben überzeugen. Der Niederländer Thomas Dekker (Rabobank), der im Vorjahr die Gesamtwertung für sich entscheiden konnte, belegte zwischen den beiden Schweizern Martin Elmiger (Ag2r) und Martin Kohler (BMC) den neunten Platz, hat aber nur zwei Sekunden Rückstand zur Spitze. Gerolsteiner-Kapitän Markus Fothen, dem eher die längeren Zeitfahren liegen, überzeugte als bester Starter seines Teams mit Rang 19, drei Sekunden hinter Cavendish. Zwei Plätze hinter Fothen folgte Andreas Klöden als bester Astana-Fahrer. Der Berliner Jens Voigt (CSC) musste sich mit sechs Sekunden Rückstand mit Platz 58 zufrieden geben.
"Es war die perfekte Distanz für mich, wäre sie länger gewesen, wäre es eher was für Bradley Wiggins gewesen“, sagte Cavendish nach dem Rennen. „Ich habe vom Start weg alles gegeben. Wenn die Strecke so kurz ist wie hier, macht es nicht viel Sinn, etwas anderes tun, denn mit nicht mal zwei Kilometer ist es wie ein Sprint. Ich habe nur gehofft, das Tempo bis zum Ziel halten zu können." Sehr zufrieden mit seinem Kurzeinsatz war auch Björn Schröder. "Ich bin einen sehr guten Prolog gefahren”, freute sich der 27-jährige Berliner. „Leider hat es nicht zum Podium gereicht. Aber das Wichtigste ist, dass meine Form immer besser wird. Auf einer der kommenden Etappen will ich versuchen, möglichst weit vorne zu landen."
Cavendish, der seinen vierten Saisonsieg auf der Straße einfuhr, wird am Mittwoch auch als Gesamtführender auf die erste Etappe gehen, die führt über 184 Kilometer von Morges nach Seignelegier führt. Der Klasse-Sprinter, der in Genf für den 22. High-Road-Saisonsieg sorgte, benötigte für den selbst für Prologverhältnisse kurzen Auftakt 2:07,60 Minuten. Dabei fuhr er ein Stundenmittel von 56,42 Kilometern.
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