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"Ich weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen werde, dass mich die Leute jetzt Sir Chris nennen."

(Der von der Queen zum Ritter geschlagene vierfache Bahn-Olympiasieger Chris Hoy)

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Kommentar zum Fall Beltran

Die Tour widerlegt ihre Kritiker

Von Pit Weber

12.07.2008 - Sie haben den ersten erwischt. Auch wenn es zunächst gegensätzlich klingt, beweist der Fall Beltran doch, dass die Tour-Organisatoren den Kampf gegen Doping ernst meinen.

Nicht wenige vermuteten, dass alles vertuscht werden soll, nachdem die Dopingkontrollen in diesem Jahr nicht mehr von der UCI, sondern vom unabhängigen französischen Labors unter der Aufsicht des französischen Verbandes vorgenommen werden sollten. Eher das Gegenteil ist der Fall. Die ASO will verhindern, dass, wie immer wieder vermutet wurde, zum Schaden der Tour gemauschelt werden kann.

Stattdessen wurde konsequent gehandelt, nachdem Beltran als Doper enttarnt worden war. Wie in der Vereinbarung vor dem Tourstart festgelegt, musste der Spanier von Liqugas sofort suspendiert werden, sonst hätte das Team 100.000 Euro Strafe zahlen müssen.

Es ist zu hoffen, dass allen, die auch jetzt noch zu verbotenen Mitteln greifen, durch dieses konsequente Handeln abgeschreckt werden.

Man hat den Eindruck, dass Doping in diesem Jahr nicht mehr die vorherrschende Treibkraft des Peletons ist. Es spricht einiges dafür, dass nun die Unverbesserlichen aussortiert werden. Gut so!