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"Ich weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen werde, dass mich die Leute jetzt Sir Chris nennen."

(Der von der Queen zum Ritter geschlagene vierfache Bahn-Olympiasieger Chris Hoy)

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Nach der 4. Tour-Etappe

Ricco wollte vor Dopingkontrolleuren flüchten

22.07.2008 - (sid/dpa/rsn) - Der positiv auf Epo geteste Riccardo Ricco wollte bei der Tour de France offenbar Dopingkontrollen umgehen. Wie Pierre Bondry, der Präsident der französischen Anti-Doping-Agentur AFLD mitteilte, hatte der zweimalige Etappensieger nach der 4. Etappe versucht, vor den Stewards zu flüchten. >«Als er sah, dass er getestet wird, wollte er fliehen. Sicherheitskräfte haben ihn aber zwischen zwei Autos gestellt», sagte Bordry. Die nachfolgende Kontrolle hatte Ricco auch des Epo-Dopings überführt.

Ricco hatte jüngst in einem Interview mit der Gazzetta dello Sport die Gültigkeit der Dopingtests bei der Tour de France angezweifelt. "Wir müssen die Gegenprobe abwarten und sehen, ob der Test gültig ist. Ich glaube, das ist nicht hundert Prozent sicher", sagte der suspendierte Fahrer des Teams Saunier Duval, das bis zur Klärung der Fälle den Rennbetrieb eingestellt hat.

Bei Riccos Teamkollege Leonardo Piepoli, der von seiner Mannschaft wegen eines Verstoßes gegen den Ethik-Code entlassen worden war, gibt es bislang noch keine neuen Erkenntnisse. "Bis jetzt gibt es keinen neuen Dopingfall", sagte Bondry. Die Ergebnisse der Analysen lägen noch nicht vor.

Die Anstrengungen im Anti-Doping-Kampf würden bei den Fahrern allerdings Wirkung zeigen. "Einige Profile bei den Fahrern gehen in die richtige Richtung. Es scheint, als sei der von uns ausgeübte Druck sehr effektiv", ergänzte Bondry.