Profi-Radsport

Bahn-Weltcup in Melbourne: Muche mit starkem Comeback

Nur Australier schneller als deutsche Teamsprinter

19.11.2009 - Melbourne (dpa/sid) - Zum Auftakt des zweiten Bahn-Weltcups in Melbourne sind die deutschen Teamsprinter auf Platz zwei gelandet. Der Erfurter René Enders, Carsten Bergemann aus Dresden und der Schweriner Tobias Wächter mussten sich im Finale in 44,673 Sekunden Gastgeber Australien (44,589) geschlagen geben. Rang drei ging an Russland.

"Ich hatte eigentlich gedacht, dass wir im Teamsprint Gold holen", sagte Bundestrainer Detlef Uibel, "aber leider lief das Finale nicht optimal." Wächter war beim Start weggerutscht und hatte sich dabei eine leichte Schulterprellung zugezogen. Nach dem Neustart holte Enders als Anfahrer einen knappen Vorsprung heraus, in der zweiten Runde musste das Trio die Führung jedoch abgeben, und Bergemann konnte trotz starken Finishs die Lücke zu den Australiern nicht mehr schließen.

Zuvor hatte der Cottbuser Stefan Schäfer in der 4000-Meter-Einerverfolgung in neuer persönlicher Bestleistung von 4:28,811 Minuten den fünften Platz belegt. Ein gelungenes Comeback feierte die Chemnitzerin Christin Muche. Zehn Monate nach ihrem Bandscheibenvorfall wurde die ehemalige Keirin-Weltmeisterin im Sprint-Wettbewerb Sechste. "Ich bin zufrieden und weiß jetzt, woran ich arbeiten muss", sagte sie.

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