Weltmeister wird gesperrt

Bauge und französische Sprinter müssen WM-Gold abgeben


Gregory Bauge gewann bei der Bahn-WM 2011 zwei Godlmedaillen. | Foto: ROTH

06.01.2012  |  (rsn) - Bahnsprinter Gregory Bauge und das französische Sprint-Trio müssen ihre WM-Goldmedaillen von 2011 abgeben. Grund dafür ist eine Dopingsperre gegen Bauge, die vom Radsportweltverband UCI bestätigt wurde.

Der Französische Verband hatte den 26 Jahre alten Pariser rückwirkend für die Zeit vom 23. Dezember 2010 bis 22. Dezember 2011 gesperrt. Bauge war in diesem Zeitraum gestartet und hatte im März bei der Bahn-WM im niederländischen Apeldoorn zweimal Gold geholt. Sein Verband hat das Urteil erst am 8. November November 2011 gesprochen.

Bauge hatte nach Angabend er UCI dreimal innerhalb von 18 Monaten gegen Meldeauflagen der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA verstoßen, was als  Dopingvergehen gewertet wird.

Nun wird wohl die deutsche Sprint-Mannschaft mit Maximilian Levy, Stefan Nimke und René Enders die Goldmedaille zugesprochen. Das Trio war in Apeldoorn hinter Frankreich auf den Silberrang gefahren.

Die Deutschen erreichte die Nachricht in Südafrika, wo sich die Sprintermannschaft seit Mittwoch in der Nähe von Kapstadt unter Leitung von Bundestrainer Detlev Uibel auf den Weltcup in London (17. - 19. Februar) vorbereitet.

"Das ist eine ziemliche Überraschung, allerdings haben wir noch keine offizielle Information der UCI", kommentierte Levy die Entscheidung.

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