Project 1t4i-Sprinter äußert sich zur Affäre Franke

Kittel: "Das war wie ein Alptraum"


Marcel Kittel (Project 1t4i) | Foto: ROTH

31.01.2012  |  (sid/rsn) – Gegenüber dem Internetportal cyclingnews.com hat sich Marcel Kittel (Project 1t4i) in der Affäre um den Erfurter Sportmediziner Andreas Franke erstmals zu Wort gemeldet. Der 23 Jahre alte Erfurter sprach vom "härtesten Tag in seinem Leben", als er seinen Namen in dem ARD-Beitrag gesehen habe.

"Ich war sehr traurig und sehr enttäuscht. Das war wie ein Alptraum. Es ist nicht leicht, damit jetzt umzugehen", sagte er. Die Reaktion des Teams habe ihm eine Menge Selbstvertrauen gegeben, aber es sei unglaublich hart für ihn. "Mein Name wurde genannt und wird deswegen immer in Verbindung damit stehen".

Er sei damals 18 Jahre alt gewesen und habe nie geglaubt, etwas Falsches zu tun, so der Sprinter, der im vergangenen Jahr mit 17 Siegen der erfolgreichste deutsche Radprofi war. "Ich habe dort trainiert und ich war auch bei dem Arzt. Mir wurde gesagt, wenn ich krank bin, soll ich zu ihm gehen. Das habe ich gemacht", sagte Kittel. Franke habe ihm dann die UV-Behandlung vorgeschlagen.

"Ich habe ihm vertraut. Ich habe das ein paar Mal gemacht und ihn auch gefragt, ob das Doping ist und er hat geantwortet: Nein, ist es nicht. Seit 2008 habe ich es nicht mehr gemacht", erklärte Kittel. Nach SID-Informationen ist die Behandlungsmethode auch in den betreffenden Krankenakten aufgeführt.

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