Däne bestätigt Probleme bei RadioShack-Nissan

Fuglsang enttäuscht über Nicht-Berücksichtigung für die Tour

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Jakob Fuglsang (RadioShack-Nissan), Gewinner der Luxemburg-Rundfahrt, wird nicht bei der Tour de France am Start stehen. | Foto: ROTH

19.06.2012  |  (rsn) – Jakob Fuglsang hat sich enttäuscht darüber gezeigt, von seinem RadioShack-Nissan-Team nicht für die Tour de France nominiert worden zu sein. Der Däne stand zwar wie auch der Münsteraner Limus Gerdemann im erweiterten Aufgebot des luxemburgischen Rennstalls. Stattdessen wird aber der 40 Jahre alte US-Amerikaner Chris Horner mit nach Frankreich fahren, der zuvor von Teamchef Johan Bruyneel für den erweiteren Kader berücksichtigt worden war.

„Ich denke, ich hätte einen Platz im Team bekommen sollen. Wenn man sich meine Form und Resultate anschaut, kann ich keine neun Fahrer sehen, die besser sind als ich“, so der Gewinner der Luxemburg-Rundfahrt zu sporten.dk.

Eine Begründung für die Entscheidung lieferte die Teamleitung nach Fuglsangs Angaben nicht. „Kim Andersen hat mir das mitgeteilt, aber er konnte nicht sagen warum“, so der 27 Jährige. Sportdirektor Andersen war von Teamchef Bruyneel, der sich in den USA mit einer Dopinganklage konfrontiert sieht, schon zuvor aus dem Tour de France-Aufgebot ausgebootet worden. Die Sportliche Leitung bilden der Belgier Dirk Demol und der Franzose Alain Gallopin.

Fuglsang fügte an, dass er die Entscheidung des Teams respektiere, bestätigte aber, dass es in der Mannschaft Probleme gäbe. „Da ist mehr als das, was in der Presse erscheint. Wir sehen nur die Spitze des Eisbergs. Man muss kein Genie sein, um zu sehen, dass es nicht so läuft, wie es sollte“, sagte er.

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