Von der Bewegung für einen glaubwürdigen Radsport übernommen

Europäische Radsport-Union mit schärferen Anti-Doping-Regeln


| Foto: ROTH

22.11.2012  |  (rsn) – Die Europäische Radsport-Union (UEC), die Dachorganisation von 48 nationalen Verbänden, unterstützt die Team-Vereinigung Bewegung für einen glaubwürdigen Radsport MPCC (Mouvement Pour un Cyclisme Crédible) in ihren Forderungen nach schärferen Maßnahmen im Anti-Doping-Kampf.

Bei ihrem Treffen in Zürich am vergangenen Wochenende kündigte die UEC an, drei Maßnahmen der MPCC zu übernehmen: für die Dauer von zwei Jahren keine Fahrer für Nationalteams zu nominieren, die zuvor zu einer mindestens sechsmonatigen Dopingsperre verurteilt worden sind; ein medizinisches Überwachungsprogramm für den Gebrauch von Corticosteroiden (Kortikoiden) zu installieren und Fahrern, denen eine solche Injektion verabreicht wurden, eine achttägige Ruhepause zu verordnen; sowie alle WorldTour, ProContinental- und Continental-Mansnchaften aufzufordern, der MPCC beizutreten.

Der Vereinigung gehören derzeit 14 Rennställe an, darunter auch die Erstdivisionäre Garmin-Sharp, Ag2R, FDJ und Lotto-Belisol sowie das deutsche Team NetApp und Argos-Shimano, die Mannschaft von John Degenkolb und Marcel Kittel.

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