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16.01.2013 - (rsn) – Sollte sich herausstellen, dass auch Funktionäre des Radsportweltverbandes UCI in den Dopingfall Lance Armstrong verwickelt sind, könnte das Internationale Olympische Komitee (IOC) drastische Maßnahmen gegen den Radsport ergreifen. Das sagte das IOC-Mitglied Richard Pound der Nachrichtenagentur Reuters.
Als mögliche Strafe nannte der Kanadier, ehemals Präsident der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, den zeitweiligen Ausschluss der Disziplin von den Olympischen Spielen. „Wir könnten sagen: Offensichtlich habt ihr ein Problem. Warum geben wir euch nicht vier oder acht Jahre Zeit, es zu lösen?“, wurde der 70-Jährige von Reuters zitiert. „Und wenn ihr bereits seid, könnt ihr zurückkommen, und wir prüfen, ob wir euren Sport wieder ins olympische Programm aufnehmen.“