UCI lobt Armstrongs Dopinggeständnis

McQuaid: „Ein wichtiger Schritt"


UCI-Chef Pat McQuaid | Foto: ROTH

18.01.2013  |  (rsn) – In einer ersten Stellungnahme hat der Radsportweltverband UCI das Dopinggeständnis von Lance Armstrong begrüßt. „Lance Armstrongs Entscheidung, sich schließlich mit seiner Vergangenheit zu konfrontieren ist ein wichtiger Schritt auf dem langen Weg zur Behebung der Schäden, die dem Radsport zugefügt worden sind, und zur Wiederherstellung des Vertrauens in den Sport“, wurde UCI-Chef Pat McQuaid zitiert.

Der Ire unterstrich zudem Armstrongs Aussage, „dass es keine Absprachen oder Verschwörung zwischen der UCI und Lance Armstrong gab. Es gab keine positive Tests, die vertuscht wurden und er hat er bestätigt, dass seine Spenden an die UCI für den Kampf gegen Doping benutzt wurden“, so McQuaid, der es beunruhigt fand, den Texaner dabei zu beobachten, wie der im Interview eine „Litanei von Vergehen“ beschrieben habe.

Allerdings habe Armstrong auch zu Recht erwähnt, dass der heutige Radsport eine ganz andere Sportart sei, als sie es vor zehn Jahren war. „Insbesondere hat die Einführung des Biologischen Passes im Jahr 2008 - die UCI war der erste Sportverband, der das getan hat - einen wirklichen Unterschied im Kampf gegen Doping gemacht“, erklärte McQuaid, der es auch begrüßte, dass Armstrong seine Bereitschaft erklärt habe, im Rahmen eines Wahrheits-und Versöhnungsprozesses auszusagen.

RADRENNEN HEUTE

    Radrennen Männer

  • Tour du Faso (2.2, 000)
  • Vuelta a Guatemala (2.2, GUA)

Newsletter:

DATENSCHUTZ    |    KONTAKT    |    IMPRESSUM