Verhandlungen gescheitert

Formel-1-Star Alonso wird doch nicht Euskaltel übernehmen

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Samuel Sanchez (Euskaltel) | Foto: ROTH

23.09.2013  |  (rsn) - Formel-1-Fahrer Fernando Alonso wird nun doch nicht das Team Euskaltel-Euskadi übernehmen, wie es vor wenigen Wochen noch verkündet worden war. Das bedeutet für den baskischen Rennstall nach dem Rückzug der bisherigen Sponsoren endgültig das Aus zum Jahresende.

„Wir können unsere Enttäuschung nach der Beendigung der Gespräche nicht verhehlen, nachdem nach den ersten Gesprächen alles so gut aussah", teilte die Teamleitung am Montag in einer Presseerklärung mit. „Ohne Einigung wird das Projekt zum Jahresende auslaufen."

Als Grund für das Scheitern der Verhandlungen wurden unüberbrückbare Differenzen bei einigen Aspekten der geplanten Übernahme genannt. Einer der Hauptpunkte soll nach Meldung der spanischen Zeitung Marca gewesen sein, dass Alonso die Riege des Betreuerstabs nicht übernehmen und auch die Verträge mit dem Rad-Sponsor Orbea und der Bekleidungsfirma Bioracer nicht akzeptieren wollte. Die Teamleitung dagegen sträubte sich gegen den Wunsch des zweifachen Formel 1-Weltmeisters, den Sitz des Rennstalls aus dem Baskenland nach Asturien zu verlegen.

Somit stehen nun 14 Fahrer, die bei Euskaltel-Euskadi über die Saison hinaus gültige Verträge besaßen - darunter die Kapitäne Samuel Sanchez, Igor Anton und Mikel Nieve - für 2014 ohne Team da. Auch die beiden Deutschen, Steffen Radochla und André Schulze, sind noch auf Suche nach einer neuen Mannschaft.

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