Maxim Iglinskiy verzichtet auf Öffnung der B-Probe

Astana für acht Tage suspendiert - kein Start bei Peking-Rundfahrt

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Der positiv auf EPO getestete Maxim Iglinskiy (Astana) verzichtet auf die Öffnung der B-Probe. | Foto: Cor Vos

06.10.2014  |  (rsn) – Der am 1. August positiv auf EPO getestete Maxim Iglinskiy wird nicht die Öffnung der B-Probe beantragen. Als Konsequenz wird sein Astana-Team nicht bei der am Freitag beginnenden Peking-Rundfahrt starten, dem letzten WorldTour-Rennen der Saison.

Maxim Iglinskiy ist nach seinem jüngeren Bruder Valentin der zweite kürzlich den Dopingfahnder ins Netz gegangene Astana-Fahrer. Da der kasachische Rennstall der „Bewegung für den glaubwürdigen Radsport“ (MPCC) angehört, deren Regularien eine selbst auferlegte achttägige Rennpause des gesamten Teams vorsehen, sollten zwei Fahrer innerhalb eines Jahres positiv getestet werden, wird die Tour of Beijing ohne Astana stattfinden.

Bei der Lombardei-Rundfahrt war das Team aber noch am Start, da Maxim Iglinskiy, Lüttich-Bastogne-Lüttich-Gewinner von 2012, seinen Entschluss noch einige Tage hinaus zögerte. Erst in einer Presse-Erklärung vom Montag teilte die Teamleitung um Manager Alexander Winokurow mit, dass der 33-jährige Iglinskiy keine Gegenprobe verlange.

Am Abend bestätigte die MPCC die Suspendierung des Teams, das vom 10. bis zum 17. Oktober an keinen Rennen teilnehmen wird. In diese Phase fallen nicht nur die Tour of Beijing, sondern auch die beiden italienischen Eintagesrennen Giro dell’Emilia und GP Bruno Beghelli.

Astana ist das dritte Team nach der französischen Ag2R-Equipe und dem russischen Zweitdivisionär RusVelo, das aufgrund des MPCC-Regelwerks suspendiert wird.

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