Belgierin sieht sich als Opfer einer Verwechslung

Van den Driessche: "Es war nicht mein Rad"

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Femke Van den Driessche, in deren Rad die Kontrolleure der UCI nach dem U23-WM-Rennen der Frauen in Zolder einen Hilfsmotor entdeckt haben, hat bestritten, dass es sich bei der Rennmaschine um die ihre handele. | Foto: Cor Vos

31.01.2016  |  (rsn) - Femke Van den Driessche, in deren Rad die Kontrolleure der UCI nach dem U23-WM-Rennen der Frauen in Zolder einen Hilfsmotor entdeckt haben, hat bestritten, dass es sich bei der Rennmaschine um die ihre handele.

„Das Rad gehört einem Freund. Er hat es mir am Ende der vergangenen Saison abgekauft, es ist das gleiche wie das, welches ich benutze“, behauptete die 19-jährige Belgierin im Interview mit dem Fernsehsender Sporza. Der Freund habe gemeinsam mit ihrem Bruder den Parcours besichtigt und danach das Rad in einem Lkw abgestellt. Einer der Mechaniker habe das Rad für ihres gehalten, so Van den Driessche, und mitgenommen.

Sie habe nicht gewusst, dass sich in dem Rahmen ein Motor befinde, erklärte die Europameisterin unter Tränen. „Es geht mir sehr schlecht. Es ist nicht schön, wenn man so beschuldigt wird. Aber ich würde nie betrügen.“

In dem von ihr im WM-Rennen benutzten Rad seien keinerlei verbotene Hilfsmittel versteckt gewesen, so Van den Driessche, die nach einem Defekt am Samstag nicht ins Ziel kam. Sie "fürchte, dass meine Karriere vorbei ist“, hoffe aber auf eine zweite Chance.

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