Giant-Kapitän kann noch nicht trainieren

Prognose über Degenkolbs Rückkehr "unmöglich"


Schwer verletzt: John Degenkolb (Giant-Alpecin) | Foto: Cor Vos

26.02.2016  |  Berlin (dpa) - Der am 23. Januar im Training schwer verunglückte John Degenkolb kann die Teilnahme an den Frühjahrsklassikern abhaken. Der 27 Jahre alte Frankfurter laboriert weiter an den Folgen seiner Verletzungen und wartet noch auf die Rückkehr ins Training.

Degenkolb hat keine Chance, bei Mailand-Sanremo am 19. März und auch im April beI Paris-Roubaix wettbewerbsfähig am Start zu stehen. Beide Frühjahrsklassiker hatte er 2015 gewonnen. "Prognosen, wie es sportlich bei ihm weitergeht, fallen zur Zeit schwer. John ist zu Hause in Frankfurt und wartet darauf, erst dauerhaft auf der Rolle und dann wieder auf der Straße trainieren zu können. Das kann noch dauern", sagte Teamsprecher Peter Reef der Deutschen Presse-Agentur dpa. Einen Termin für die Rückkehr in den Wettkampf vorherzusagen, sei "unmöglich."

Im Moment halten sich die Offiziellen des Giant-Alpecin-Teams äußerst bedeckt - wahrscheinlich bis die Rechtslage geklärt ist. Eine Britin hatte die Giant-Alpecin-Gruppe um Degenkolb und den Neu-Profi Max Walscheid im Trainingslager in Spanien mit dem Auto gerammt und dabei sechs Fahrer schwer verletzt.

Degenkolb verlor dabei fast die Kuppe des Zeigefingers, erlitt einen Unterarmbruch und zahlreiche Hautabschürfungen, Walscheid zog sich Frakturen an der Hand und am Schienbein zu. "Ihm geht es den Umständen entsprechend gut. Auch er wartet jetzt auf die Rückkehr ins Training", erklärte sein Berater Marc Bator. 


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