Briten gewinnen Gold in Weltrekordzeit

Olympia-Bronze für deutsche Teamsprinter

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Die deutschen Team-Sprinter haben bei Olympia die Bronzemedaille gewonnen. | Foto: ROTH

02.08.2012  |  London (dapd) - Die deutschen Teamsprinter haben bei den olympischen Bahn-Wettbewerben in London die Bronzemedaille gewonnen. Das neuformierte Trio René Enders (Erfurt), Maximilian Levy (Cottbus) und der für den verletzten Stefan Nimke in die Mannschaft gerückte Robert Förstemann (Gera) gewann in 43,209 Sekunden das kleine Finale gegen Australien. Gold ging an die Briten, die in der Weltrekordzeit von 42,600 Sekunden Frankreich besiegten (43,013).

Die deutsche Mannschaft hatte kurz vor dem Wettkampf noch die Mannschaft umstellen müssen, nachdem 1.000-Meter-Weltmeister Stefan Nimke beim Warmfahren eine Lendenwirbelzerrung erlitten hatte und kurzfristig passen musste. Für Nimke sollte es der krönende Abschluss seiner Karriere sein. Der Schweriner hatte 2004 die Goldmedaille im Teamsprint geholt.

Für die deutschen Radsportler war es die vierte Medaille bei den Sommerspielen in London, nachdem am Mittwoch Tony Martin (Cottbus) und Judith Arndt (Leipzig) jeweils in den Einzelzeitfahren auf der Straße Silber und die Teamsprinterinnen Miriam Welte (Kaiserslautern) und Kristina Vogel (Erfurt) Gold gewonnen hatten.

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