Slowene gewinnt Veenendaal-Veenendaal

Mezgec tritt die Nachfolge von Groenewegen an


Luka Mezgec (Orica-Scott) gewinnt Veenendaal-Veenendaal| Foto:Cor Vos

18.08.2017  |  (rsn) – Auch die 32. Auflage von Veenendaal-Veenendaal (1.1) war eine Angelegenheit für die Sprinter. Nach 196 Kilometern rund um Veenendaael siegte der Slowene Luka Mezgec (Orica-Scott) vor den Niederländern Wouter Wippert (Cannondale-Drapac) und Moreno Hofland (Lotto Soudal). Mit seinem dritten Saisonsieg tritt der 29-Jährige die Nachfolge von Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo) an, der die letzten beiden Austragungen gewann, diesmal aber nicht am Start stand.

Als bester Deutscher fuhr Roger Kluge (Orica-Scott) auf Rang zehn ins Ziel, nachdem er Mezgec den Sprint bis 150 Meter vor dem Ziel mustergültig vorbereitet hatte.

"Ich habe gewartet und gewartet, dann kam das 200-Meter-Schild und dann bin ich kurz darauf angetreten. Vielleicht war das noch ein bisschen zu früh, aber am Ende hat es gereicht. Ich bin in guter Form und freue mich darauf, am Sonntag Caleb Ewan bei den Cyclassics zu helfen, das Rennen erneut zu gewinnen", sagte der slowenische Tagessieger

Gleich nach dem Start formierte sich eine prominent besetzte Gruppe bestehend aus gleich 35 Fahrern, die sich auf den Rest des Feldes einen Vorsprung von 40 Sekunden herausfahren konnte. Da jedoch keine Einigkeit in der großen Spitze herrschte, lief nach 35 Kilometern wieder alles zusammen.

Postwendend attackierten neun Fahrer, darunter Theo Reinhardt (Rad net Rose) und der Schweizer Lukas Spengler (WB Veranclassic). Bei Dauerregen bauten die Ausreißer ihren Vorsprung auf drei Minuten aus, durch die Nachführarbeit von Cannondale-Drapac und Orica-Scott wurde dieser aber zeitig auf unter zwei Minuten gedrückt. 30 Kilometer vor dem Ziel war nur noch eine Minuten an Vorsprung für die Ausreißergruppe übrig, aus der Reinhardt mittlerweile zurückgefallen war.

Doch die Ausreißer wehrten sich tapfer. Erst auf dem letzten Kilometer waren Spengler und Co gestellt und es kam letztlich doch zum erwarteten Massensprint, den Mezgec nach starker Teamarbeit zu seinen Gunsten entschied .

Endstand:
1. Luka Mezgec (Orica-Scott)
2. Wouter Wippert (Cannondale-Drapac) s.t.
3. Moreno Hofland (Lotto Soudal)
4. Lars Boom (LottoNL-Jumbo)
5. Kenny Dehaes (Wanty-Groupe Gobert)
6. Timothy Dupont (Verandas Willems)
7. Bert Van Lerberghe (Sport Vlaanderen)
8. Arvid de Kleijn (Baby Dump)
9. Brian van Goethem (Roompot)
10. Roger Kluge (Orica-Scott)

 

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