Berliner wird Zweiter bei der Classic de l`Ardeche

Schachmann muss nur Bardet den Vortritt lassen

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Romain Bardet (AG2R) hat die Classic de l`Ardeche gewonnen. | Foto: Cor Vos

24.02.2018  |  (rsn) – Romain Bardet (AG2R) hat die Classic de l`Ardeche (1.1) gewonnen. Der Franzose setzte sich nach schweren 200 Kilometern rund um Guilherand-Granges als Solist durch und feierte seinen ersten Saisonsieg.

"Das Finale mit dem Col du Val d`Enfer und der kurvenreichen Anfahrt zum Ziel kam mir entgegen. Auf den letzten zehn Kilometern wusste ich, dass ich es alleine schaffen könnte. Die Beine heute haben heute gut reagiert, das ist hoffentlich ein gutes Omen für die weitere Saison", sagte Bardet zu Directvelo.

Einen starken zweiten Platz fuhr Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors) ein, der sich kurz vor dem Ziel aus Bardets Verfolgergruppe lösen konnte. Das Podium komplettierte Lilian Calmejane (Direct Energie).

Wenige Kilometer nach dem Start setzte sich bei winterlichen Temperaturen der Italiener Simon Sterbini (Bardiani CSF) mit vier weiteren Fahrern vom Feld ab und fuhr sich einen Vorsprung von etwas mehr als zehn Minuten heraus. Das rief Trek-Segafredo und AG2R auf den Plan, die durch ihre Nachführarbeit den Rückstand zur Mitte des Rennens mehr als halbiert hatten.

35 Kilometer vor dem Ziel verabschiedete sich Sterbini von seinen Begleitern und führte das Rennen nun als Solist an. Doch dies auch nur bis 20 Kilometer vor dem Ziel, denn da bekam er Gesellschaft von Bardet (AG2R) und dessen Landsmann Elie Gesbert (Fortuneo-Samsic).

Im vorletzten Anstieg des Tages löste sich Bardet schließlich von seinen Begleitern und konnte sich einen Vorsprung von einer Minute herausfahren, die er auch in den letzten Anstieg des Tages, dem Col du Val d`Enfer acht Kilometer vor dem Ziel, mitnahm.

Im Anstieg machten sich sieben Fahrer, darunter Schachmann auf die Verfolgung, konnten den Rückstand bis zur Kuppe aber nur um zehn Sekunden drücken. So fuhr der AG2R-Kapitän letztlich einem ungefährdeten Erfolg entgegen, da sich Schachmann und Co. zudem auf dem letzten Kilometern gegenseitig beäugten und keine organisierte Nachführarbeit auf die Beine stellen konnten.

Endstand:
1. Romain Bardet (AG2R)
2. Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors) +0:47
3. Lilian Calmejane (Direct Energie) +0:56
4. Alexis Vuillermoz (AG2R) s.t.
5. David Gaudu (FDJ)

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