Zehn Renntage im Kampf um Nachwuchs-Rosa

Tirol Cycling Team freut sich auf den Baby-Giro

Von Peter Maurer

Foto zu dem Text "Tirol Cycling Team freut sich auf den Baby-Giro"
Marco Friedrich (Tirol Cycling Team) | Foto: Reinhard Eisenbauer

07.06.2018  |  (rsn) -In der Emilia-Romagna beginnt am Donnerstagabend mit einem 4,4 Kilometer langen Prolog der Giro Ciclistico d'Italia (2.2U). Das Rennen der Kategorie U-23 ist auch als "Baby Giro" bekannt und eines der größten Nachwuchsetappenrennen der Welt - neben der Tour de l’Avenir. 

Viele Fahrer, die die Rundfahrt für sich entscheiden konnten, haben auch später als Profis große Erfolge gefeiert: Marco Pantani, Gilberto Simoni, Danilo Di Luca oder Piotr Ugrumow und Dimitri Konychev sind nur einige der früheren Baby-Giro-Sieger.

An der aktuellen Austragung nimmt mit dem Tirol Cycling Team auch eine österreichische Mannschaft teil. Vor dieser Saison hat sich die Continental-Equipe für den Schritt zum Nachwuchsteam entschieden. "Wir sind bewusst diesen Weg gegangen, um wieder junge Fahrer auszubilden. Das war ein Schritt zu unseren Wurzeln, denn so hat auch dieses Projekt begonnen. Es ist eine riesige Auszeichnung für unsere Mannschaft, dass wir beim Baby Giro am Start stehen", berichtete Teamchef Thomas Pupp.

Ein Quintett der Tiroler nimmt die zehn Renntage in Angriff. "Wir wollen uns gut präsentieren und sehen sogar einige Möglichkeiten um aufzuzeigen. Das ist eine große Chance für unsere jungen Fahrer", erklärte Pupp. Der 22-jährige Johannes Schinnagl ist der Mann für die Gesamtwertung. Der Deutsche wurde in diesem Frühjahr schon Zwölfter bei der Istrian Spring Trophy und belegte Rang neun beim Giro del Belvedere. 

Mit dem Niederländer Sven Burger nimmt auch ein Neuzugang des Teams den Baby Giro in Angriff. Der 21-Jährige überzeugte die Tiroler Teamführung mit einer tollen Leistung beim Carpathian Couriers Race, wo er Gesamtdritter wurde und die Punktewertung gewann. Seit dem ersten Juni fährt er im Trikot der Tiroler.

Das Quintett komplettieren der 20-jährige Deutsche Georg Zimmermann sowie die beiden Österreicher Marco Friedrich und Markus Wildauer. Der 20-jährige Wildauer gewann zuletzt die Nachwuchswertung beim Gemenc Grand Prix. Nach dem Prolog in Forli führt die Route des Rennens über zehn Etappen vom Badeort Riccione aus bis zum Finale am 16. Juni in Venetien.

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