Dritter Tag des Nations Cup in Kairo

Hinze und Kluge sichern sich Bronze im Sprint und Omnium

Von Peter Maurer

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Emma Hinze | Foto: Cor Vos

17.03.2023  |  (rsn) – Nach Silber für die Teamsprinterinnen sowie zwei Bronzemedaillen durch die Verfolgermannschaften gab es am dritten Tag des zweiten Nations Cup der Saison in Kairo zwei weitere Podestplätze für das deutsche Aufgebot: Emma Hinze im Sprint der Frauen und Roger Kluge im Omnium der Männer belegten jeweils den dritten Platz.

Als Sechste der Qualifikation musste Hinze schon im Sechzehntelfinale in die K.O.-Duelle, wie auch ihre Teamkollegin Alessa-Catriona Pröpster, die Platz 14 belegt hatte. Das Duo schaffte problemlos den Aufstieg ins Achtelfinale, dort jedoch cheiterte Pröpster gegen die 500-Meter-Weltmeisterin Taky Marie Divine Kouame.

Die 20-jährige Französin verhinderte so, wie schon beim ersten Weltcup in Jakarta, ein deutsches Duell im Viertelfinale. Dort unterlag Kouame dann der Vizeweltmeisterin Hinze. Für die Cottbuserin wiederum war im Halbfinale gegen Emma Finucane Schluss. Die Britin setzte sich dann im Finale gegen ihre Landsfrau Sophie Capewell glatt mit 2-0 durch. Hinze bezwang im Kleinen Finale die Qualischnellste Miriam Vece aus Italien konnte sich mit Bronze trösten.

Viviani verdrängt Kluge mit der letzten Wertung noch auf Rang drei

Für die zweite deutsche Medaille des Tages sorgte im Omnium der 37-jährige Kluge. Der viermalige Olympiastarter zeigte einen starken Mehrkampf, war immer in den vorderen Positionen zu finden. Zum Auftakt wurde er Vierter im Scratch, welchen der Franzose Thomas Boudat gewinnen konnte. Im Temporennen landete Kluge auf Platz zwei hinter dem Neuseeländer Thomas Sexton und im Eliminationsrennen, das Elia Viviani für sich entschied, wurde er Dritter.

Somit waren vor dem abschließenden Punkterennen Boudat, Kluge und Viviani nur durch vier Zähler getrennt. Im hektischen Finale gelang nur Boudet ein Rundengewinn, womit er sich den Sieg vor Viviani holte, der mit der letzten Wertung des Tages Kluge noch auf Rang drei verdrängte. Der Schweizer Valere Thiebaud landete auf Platz 12, der Österreicher beendete sein Weltcupdebüt im Omnium auf Rang 14.

Für Jurzcyk und Weltmeister Lavreysen war im Viertelfinale Endstation

Im Madison der Frauen qualifizierten sich Lea Lin Teutenberg und Franziska Brausse locker für das Finale, wie auch die beiden Schweizerinnen Michelle Andres und Aline Seitz, die ihren Qualifikationsheat sogar gewinnen konnten. Im Rennen erwiesen sich dann die beiden Französinnen Clara Copponi und Valentine Fortin als stärkstes Paar im Feld.

In einem taktisch geprägten und schnellen Rennen, in dem kein einziger Rundengewinn zugelassen wurde, setzten sich schließlich Copponi und Fortin vor den beiden Däninnen Amalie Dideriksen und Julie Leth durch. Bronze ging an die Neuseeländerinnen Bryony Botha und Ally Wollaston. Für das Duo Teutenberg/Brausse gab es den sechsten Platz, Andres/Seitz wurden Achte.

Der Keirin-Wettbewerb der Männer begann für Marc Jurzcyk sehr vielversprechend. Der 27-Jährige gewann seinen ersten Lauf und qualifizierte sich direkt für das Viertelfinale. Maximilian Dörnbach hingegen musste als zweiter seines Laufes in die Hoffnungsrunde. Auch dort wurde er Zweiter hinter dem Franzosen Sebastien Vigier, was nicht für das Weiterkommen ins Viertelfinale reichte.

Hier war dann auch Endstation für Jurzcyk, der hinter Weltmeister Harrie Lavreysen Sechster wurde. Da nur die vier besten Fahrer ins Halbfinale einzogen, schied auch der Niederländer aus. Das Finale gewann der Japaner Shinji Nakano vor dem Malaysier Muhammad Sahron und seinem Landsmann Kaiya Ota.

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