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13.11.2025 | (rsn) – Nicht nur wegen seiner drei Saisonsiege gelang Mathias Vacek (Lidl – Trek) der Durchbruch. Der Tschechische Doppelmeister überzeugte schon zu Anfang des Jahres und war beim Giro d’Italia ein wichtiger Helfer für den viermaligen Etappengewinner Mads Pedersen.
Ging es nach Vacek, würde er im kommenden Jahr an der Seite seines dänischen Teamkollegen bei der Tour de France debütieren. Der Profi von Lidl – Trek, das künftig mit einer deutschen Lizenz ausgestattet sein wird, machte im Interview mit livesport.cz keinen Hehl aus seinen Ambitionen.
“Ich werde nächste Saison hauptsächlich Mads unterstützen. Daher werde ich vor allem das Frühjahrsprogramm mit ihm absolvieren, und dann ist da natürlich noch die Tour. Wenn alles nach Plan läuft, könnte mein Traum von der Tour-Teilnahme Wirklichkeit werden“, sagte der 23-Jährige mit Blick auf seine dann vierte Saison bei Lidl – Trek.
Damit der Traum von der Frankreich-Rundfahrt wahr wird, müssen allerdings einige Dinge zusammenkommen, wie Vacek betonte: “Es hängt von verschiedenen Faktoren ab: Wen das Team als Kapitän schickt, wie viele Fahrer dieser Kapitän benötigt und was das Team sonst noch plant. Dadurch bleiben normalerweise zwei oder drei Plätze frei“, rechnete der Allrounder, der mit einem teaminternen Kampf unter bis zu 15 Kandidaten rechnet. “Dennoch glaube ich, dass es klappen wird“, fügte er zuversichtlich an.
Diese Zuversicht speist sich ganz maßgeblich aus der abgelaufenen Saison, in der Vacek nach eigenen Worten “einen großen Schritt nach vorn gemacht“ hat. “Ich habe gezeigt, dass ich über eine ganze Saison Leistung bringen und konstant gute Form ohne große Schwankungen halten kann. Außerdem habe ich bewiesen, dass ich meinen Teamkollegen und Kapitänen gegenüber sehr loyal bin. Wer weiß, vielleicht zahlt sich das in Zukunft aus.“
Während hinter dem Tour-Debüt noch ein Fragezeichen steht, ist sicher, dass Vacek bei den Frühjahrsklassikern dem 29-jährigen Pedersen, im April Zweiter der Flandern-Rundfahrt und Dritter von Paris-Roubaix, im Kampf gegen Mathieu van der Poel, Tadej Pogacar und Wout van Aert zur Seite stehen wird.
Zwar leiste speziell Pogacar Beeindruckendes, so Vacek. “Er fährt Rennen, hat Spaß dabei und triumphiert. Es ist wunderbar, ihm zuzusehen; ich bin ein großer Fan von ihm“, gab er zu. Aussichtslos sei der Kampf gegen den Weltmeister dennoch nicht: "Bei den Klassikern haben Mads, Van der Poel und Wout van Aert definitiv eine Chance“, fügte er an.
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