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15.07.2026 | (rsn) – Chris Harper (Pinarello – Q36.5) stürzte auf der 10. Etappe der 113. Tour de France in derselben Kurve wie kurz vor ihm sein Teamkollege Tom Pidcock. Während der Brite ohne größere Blessuren davonkam, erwischte es den Australier so schlimm, dass er zwar das Ziel in Le Lioran erreichte, aber nicht mehr zum Start des elften Teilstücks in Vichy antreten konnte.
“Chris Harper hat sich eine schwere Verletzung am Daumen der linken Hand zugezogen. Er wurde in der vergangenen Nacht operiert und kann aufgrund der Schwere der Verletzung leider nicht zur heutigen Etappe antreten“, teilte der Schweizer Zweitdivisionär in einer Pressemitteilung am Morgen mit. Harper werde sich “nun in Zürich weiteren speziellen Untersuchungen unterziehen“, hieß es weiter.
Wie die TV-Bilder kurz nach dem Unfall zeigten, litt der 31-jährige Harper litt unter großen Schmerzen. Der Kletterspezialist, der im Frühjahr bereits den Giro d’Italia bestritten und auf Rang 17 beendet hatte, schwang sich allerdings wieder auf das Rad und erreichte das Ziel 32 Minuten hinter Etappensieger Tadej Pogacar (UAE – Emirates) . “Sein Sturz war weitaus schlimmer als der von Tom“, erklärte sein Coach Kurt Bogaerts. Harper ist der erste Fahrer des Teams Pinarello – 36.5, der bei dieser Tour de France aussteigen muss.
Nach der Etappe hatte Pidcock die von den französischen Straßenbaubehören auf den Asphalt aufgebrachte Kalkmlich als mögliche Ursache für seinen Sturz ausgemacht. Wie Streckenplaner Thierry Gouvenou gegenüber RSN jedoch erklärte, solle der Anstrich Sonnenlicht im Gegensatz zum schwarzen Asphalt reflektieren, um so Hitzeschäden zu vermeiden – und somit auch die Unfallgefahr reduzieren. Bogaerts wiederum wies auf den losen, durch die extreme Hitzeeinwirkung instabil gewordenen Belag hin.
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