Armstrong: Cofidis-Affäre schadet Radsport

24.01.2004  |  Solvang (dpa) - Der fünffache Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong hat die Dopingaffäre um das französische Cofidis-Team verurteilt.

«Das ist natürlich nicht gut für den Radsport. Eine weitere Kontroverse, ein weiterer Schlag», sagte Armstrong auf einer Pressekonferenz in Solvang nahe Santa Barbara, wo er mit seinem US Postal-Team das Training für den erhofften sechsten Tour-Sieg begonnen hat.

«Es ist eine schlimme Geschichte für uns alle in dem Sport», sagte Armstrong, der alles über das Internet verfolgt hat. «Auch wenn es vielleicht nicht so dramatisch ist, wie es einige darstellen, Fakt bleibt aber, dass es nicht gut ist. Frankreich führt den Kampf gegen Doping am aggressivsten in der Welt», fügte er hinzu.

Nach dem Trainingslager fliegt Armstrong zur weiteren Vorbereitung nach Europa. Bei der Algarve-Rundfahrt in Portugal (18. bis 22. Februar) will er in die Saison einsteigen, bei der Murcia-Rundfahrt vom 2. bis 6. März gibt es das einzige Aufeinandertreffen vor der Tour mit Jan Ullrich aus dem T-Mobile-Team. Außerdem will Armstrong bei Mailand-San-Remo (20. März) beim Criterium International (27./28. März) und der Baskenland-Rundfahrt (2. bis 6. Juni) antreten.

Trotz Olympia-Teilnahme hat die Tour de France für den Amerikaner Priorität: «20 Tage nach der Tour wird es für mich sehr, sehr schwer, wieder eine Vorbereitung auf Olympia zu machen», sagte Armstrong.

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