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"Ich habe mich verpflichtet, für den Besten zu fahren. "
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23.05.2006 - (sid/Ra) - Auf dem ersten Teilstück in den Dolomiten hat CSC-Kapitän Ivan Basso beim 89. Giro d'Italia die Konkurrenz in Grund und Boden gefahren. Der Italiener siegte nach 173km zwischen Rovato und Trient bei der Bergankunft in Monte Bondone im Alleingang und baute damit seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus.
Bei der Rückkehr in die Alpen fiel die Tagesentscheidung am legendären Schlussanstieg, an dem der Luxemburger Charly Gaul vor 50 Jahren Radsport-Geschichte geschrieben hatte. Nicht so dramatisch wie Gaul, der mit dem Tageserfolg am Monte Bondone 1956 bei eisiger Kälte seinen ersten von zwei Giro-Gesamterfolgen perfekt gemacht hatte, aber ähnlich eindrucksvoll deklassierte Basso die Rivalen.Beim Finale über 1372 Höhenmeter mit maximal 13 Prozent Steigung hängte Basso die gesamte Giro-Elite ab. Der Topfavorit, dem das Rosa Trikot kaum noch zu nehmen sein wird, distanzierte seine Landsleute Gilberto Simoni (1:27) und Leonardo Piepoli (1:38) vom Saunier-Team auf den nächsten Plätzen klar.
Noch deutlicher mussten sich die ehemaligen Mitfavoriten Paolo Savoldelli (3:30), Danilo Di Luca (4:22) und Damiano Cunego (4:37) geschlagen geben.
Erst am Ende der Etappe waren die Favoriten nach ruhiger Fahrt im über 150km geschlossenen Feld angetreten und hatten zunächst die Sieghoffnung von Ceramica-Profi Miguel Angel Rubiano Chavez zunichte gemacht. Der Kolumbianer hatte bei Kilometer 34 die Initiative ergriffen und einen vierstündigen Alleingang mit zeitweise über vier Minuten Vorsprung auf dem Weg zum Garda-See gestartet. Die Solovorstellung endete 21km vor dem Ziel, als Chavez von den Verfolgern eingefangen wurde.
Auch das 17. Teilstück am Mittwoch endet mit einer Bergankunft nach insgesamt 133km im 2273m hoch gelegenen Kronplatz. Der Start erfolgt in Tramin, danach stehen den Fahrern Kletterpassagen über 50km mit insgesamt zwei schweren Bergwertungen bevor. Die letzten 5,5km bis zum Gipfelziel an einem Skihang führen über einen Schotterpistenanstieg mit 24 Prozent Steigung.
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