Die Winterserie von Radsport aktiv

Profis privat - Markus Eichler

01.02.2007  |  (Ra) - Wir drücken den Fahrern während der Rennen die Daumen, zittern mit, wenn sie abgehängt werden, leiden mit ihnen, wenn sie stürzen oder verlieren. Doch was wissen wir über den Menschen im Sattel? In einer neuen Reihe von Radsport aktiv geben die Profis einige Geheimnisse preis. Heute: Markus Eichler (24, Unibet) privat.

Wie und wo verbringen Sie den Winter?

Zuhause mit Training und Relaxen.

Welchen Schulabschluss haben sie?

Fachoberschulreife.

Welchen Beruf hätten Sie gewählt, wenn Sie kein Radprofi geworden wären?

Meinen erlernten Beruf: Schreiner/Tischler.

Was machen Sie, wenn Sie nicht im Sattel sitzen?

Ausspannen, mit Freunden treffen und viel Kaffee trinken.

Welches ist Ihr Lieblingsrennen?

Vielleicht wird es Paris-Roubaix.

Haben Sie besondere Rituale vor dem Start?

Ich überprüfe die Reifen und schaue, ob die Schnellspanner fest sind.

Was darf bei keinem Rennen fehlen?

Essen, gute Beine und ein bisschen Glück.

Wie verkraften Sie die Trennung von Ihrer Frau/Lebensgefährtin/Freundin während der Einsätze?

Die Frage stellt sich nicht, ich bin solo.

Wie halten Sie während der Saison Kontakt zu Ihrer Frau/Lebensgefährtin/Freundin?

S.o.

Was war Ihr peinlichstes Erlebnis als Radprofi?

Im ersten Jahr als Profi habe ich den Start bei einem Rennen verpasst und musste alleine ins Feld fahren.

Was war Ihr schönster Erfolg?

Der Sieg beim Grand Prix de la Ville de Lillers, weil es mein erster Profisieg war, und dann noch der Sieg bei der Profronde van Drenthe.

Welches war Ihr schlimmstes Erlebnis?

Ein Sturz bei der Slowakei-Rundfahrt, bei der ich mir die Hand brach und dann die Rückfahrt mit dem unbehandelten Bruch antreten musste.

Was machen Sie nach der Karriere?

Ich bin gerade am Anfang meiner Kariere, da denke ich noch nicht ans Ende.

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