Die Winterserie von Radsport aktiv

Profis privat - Piet Rooijakkers

31.01.2007  |  (Ra) - Wir drücken den Fahrern während der Rennen die Daumen, zittern mit, wenn sie abgehängt werden, leiden mit ihnen, wenn sie stürzen oder verlieren. Doch was wissen wir über den Menschen im Sattel? In einer neuen Reihe von Radsport aktiv geben die Profis einige Geheimnisse preis. Heute: Piet Rooijakkers (26, Skil Shimano) privat.

Wie und wo verbringen Sie den Winter?

In den Niederlanden fahre ich viel mit meinem Cross-Rad und mache Übungen im Fitnessbereich. Im Dezember werde ich dann in Spanien ein kleines Trainingslager durchführen.

Welchen Schulabschluss haben sie?

Fachhochschulabschluss im Bereich Finanzen und Handel.

Welchen Beruf hätten Sie gewählt, wenn Sie kein Radprofi geworden wären?

Etwas im Bereich Finanzkontrolle.

Was machen Sie, wenn Sie nicht im Sattel sitzen?

Ich schaue gerne Filme, habe Interesse an alten Autos und unterstütze meinen Lieblingsfußballclub PSV Eindhoven.

Welches ist Ihr Lieblingsrennen?

Bis jetzt ist es das Amstel Gold Race. Paris-Roubaix zu Ende zu fahren war jedoch auch etwas ganz Besonderes.

Haben Sie besondere Rituale vor dem Start?

Ja, meine Vorbereitung startet genau eine Stunde vor dem Startschuss. Da ziehe ich meine Rennkleidung an und lasse mich im Teambus einölen. Dabei höre ich laute Musik.

. Was darf bei keinem Rennen fehlen? Was haben Sie immer dabei?

Da gibt es nichts Bestimmtes.

Wie verkraften Sie die Trennung von Ihrer Frau/Lebensgefährtin/Freundin während der Einsätze?

Ich bin Single, da ist das kein Problem.

Was war Ihr peinlichstes Erlebnis als Radprofi?

Das war mein Sturz letztes Jahr bei der Niedersachsen-Rundfahrt. Dort war ich als Solist auf der Verfolgung von zwei Ausreißern und kam in einem Kreisverkehr zu Fall.

Was war Ihr schönster Erfolg?

Das war ein Etappensieg im letzten Jahr bei der Olympia`s Tour. Dort gewann ich nach einem 7 Kilometer-Solo.

Welches war Ihr schlimmstes Erlebnis?

Der Tod meines Teamkollegen Arno Wallaard.

Was machen Sie nach der Karriere?

Noch keine Ahnung, ich hoffe dass meine Karriere noch 9 oder 10 Jahre dauern wird, dann schaue ich weiter.

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