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18.04.2007 - Lausanne (dpa/Ra) - Der Fall Hondo entwickelt sich zu einer unendlichen Geschichte, in der eine endgültige Entscheidung weiterhin aussteht. Der wegen Dopings gesperrte Cottbuser muss auch nach der rund zweistündigen Anhörung vor dem Schweizer Kantonsgericht in Lausanne auf sein Comeback warten.
Der zuständige Richter der Justizbehörde gab bis zum Abend noch kein Urteil über die von Hondo angestrebte sofortige Startberechtigung bekannt. Er müsse seine Entscheidung erst begründen, hieß es. «Für mich geht damit das Warten weiter. Ich hoffe, dass die Entscheidung so schnell wie möglich bekannt gegeben wird», sagte der 33-jährige Profi, der beim italienischen Team Tinkoff Credit Systems unter Vertrag steht und eigentlich ab dem 19. April an der Rundfahrt Giro d` Abruzzo teilnehmen wollte.
«Es kommen aber auch danach viele schöne Rennen, die ich fahren möchte. Ich bin optimistisch, dass ich bald wieder starten kann», meinte Hondo. Der Wahl-Schweizer wurde im März 2005 nach zwei Etappensiegen bei der Murcia-Rundfahrt positiv auf das Stimulanzmittel Carphedon getestet und anschließend vom Internationalen Sportgerichtshof (CAS) für zwei Jahre gesperrt. Das eigentlich am 31. März 2007 abgelaufene Fahrverbot wurde vom Radsport-Weltverband (UCI) jedoch um zehn Monate verlängert, weil Hondo im vergangenen Jahr im Wege des Einstweiligen Rechtsschutzes ein vorübergehendes Startrecht erstritten hatte. Diese Zeiten können nach Auffassung des CAS und der UCI jedoch nicht auf die Dauer der Sperre angerechnet werden.
Mit seiner Klage vor dem zuständigen Kantonsgericht wandte sich Hondo gegen die Verlängerung dieser Sperre. Er und sein Rechtsanwalt Michael Lehner aus Heidelberg vertreten die Auffassung, dass die Effektivität der Strafe durch die Annullierung der Ergebnisse aus der vergangenen Saison hergestellt sei.
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