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26.11.2007 - (Ra/sid/dpa) – Danilo Hondo hat ein neues Team gefunden. Der 33-jährige Cottbusser, der noch bis Ende Januar 2008 eine Dopingsperre absitzen muss, hat beim Zweitdivisionär Diquigiovanni - Androni einen Einjahresvertrag unterschrieben. Das gab Hondo am Montag auf seiner Homepage bekannt.
«In den vergangenen Wochen und Monaten hatte ich zahlreiche Gespräche mit verschiedenen Mannschaften geführt. Ausschlaggebend für meine Entscheidung waren die sehr guten sportlichen Möglichkeiten und Freiheiten, ein herzliches menschliches Verhältnis und natürlich auch ein finanziell akzeptables Angebot, das die Teamleitung von `Diquigiovanni - Androni` mir vorlegte», erklärte Hondo. Zuletzt stand der Wahl-Schweizer bei dem russisch-italienischen Tinkoff-Rennstall unter Vertrag..
Diquigiovanni – Androni, in Italien beheimatet, aber mit venezolanischer Lizenz, ist der Nachfolger des Selle-Italia-Teams, das in den letzten Jahren vor allem beim Giro d’Italia immer wieder für Furore gesorgt hat. Für die neue Saison hat Teammanager Gianni Savio bereits Gilberto Simoni unter Vertrag genommen. Mit dem zweimaligen Girosieger im Aufgebot hofft die Teamleitung vor allem auf Einladungen zu den großen italienischen Rennen wie Mailand-San Remo, Tirreno-Adriatico und Giro d’Italia.
«Beide Seiten, die Teamleitung und ich, haben bereits Interesse an einer längeren Verpflichtung bekundet. Es liegt also an mir, mich bei meinem Comeback auf sportlich hohem Niveau zu präsentieren und auch aktiv im Antidopingkampf mitzuwirken», so Hondo.
Im März 2005 war der Sprinter – damals in Diensten von Team Gerolsteiner - nach zwei Etappensiegen bei der Murcia-Rundfahrt positiv auf das Stimulanzmittel Carphedon getestet und vom Internationalen Sportgerichtshof CAS für zwei Jahre gesperrt worden. Durch eine 2006 erwirkte Einstweilige Verfügung durfte der "Lausitz-Cipollini" mehrere Monate wieder Rennen (im Trikot des deutschen Drittdivisionär Lamonta) fahren, ehe der Weltverband UCI auf Empfehlung des CAS die am 31. März 2007 abgelaufene Sperre um zehn Monate verlängerte, um effektiv auf zwei Jahre Sperre zu kommen. Dadurch konnte der zweifache Giro-Etappensieger in dieser Saison keine Rennen bestreiten.
Nun erklärte der Sprinter auf seiner Homepage, sein neues Team werde «alles Notwendige und Mögliche unternehmen, um zu 100 Prozent und mit größtmöglicher Transparenz die UCI und die Rennveranstalter im aktiven Kampf gegen Doping zu unterstützen, damit der Radsport in eine saubere Zukunft blicken kann». Hondo ist gerade von einem dreiwöchigen Trainingslager auf Zypern zurückgekehrt.
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