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"Ich habe mich verpflichtet, für den Besten zu fahren. "
(Lance Armstrong zu seinem Start bei der Tour de France 2009)
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02.05.2007 - (sid/dpa/Ra) - Gleich auf der ersten Etappe der Tour de Romandie hat Gerolsteiner-Profi Markus Fothen sein Können unter Beweis gestellt. Die 25-jährige Rundfahrthoffnung aus Kaarst setzte sich nach einem Ausreißversuch im Sprint gegen den Spanier Francisco Perez (Caisse d'Epargne) durch und feierte bei der Rundfahrt durch die Westschweiz seinen ersten Saisonsieg.
Auf der 157,8km langen Etappe von Granges-Paccot nach La Chaux-de-Fonds gewann Perez’ Landsmann und Teamkollege Joaquin Rodriguez den Sprint des Hauptfeldes vor dem Milram-Sprinter Mirco Lorenzetto. Prolog-Sieger Paolo Salvoldelli (Astana) verteidigte sein Gelbes Trikot, Fothen rückte im Gesamtklassement auf Platz drei vor.
"Das war sehr knapp. Ich kannte die Etappe von der letzte Tour de Suisse und wusste genau, wo ich angreifen musste", sagte Fothen. Er habe vorgehabt, eine Etappe gut zu fahren: „Der Erfolg ist natürlich umso schöner. Ich bin sehr zufrieden, mal sehen wie es mit dieser Motivation weiter läuft“, so der Gerolsteiner-Kapitän weiter. Sein sportlicher Leiter Raimund Dietzen attestierte seinem Fahrer großes "taktisches Geschick". Fothen schloss etwa sechs Kilometer vor dem Ziel zu Perez auf, beide arbeiteten danach gut zusammen und retteten einen knappen Vorsprung ins Ziel.
Die Etappe mit je zwei Anstiegen der ersten und zweiten Kategorie wurde bei niedrigen Temperaturen um 12 Grad, Nieselregen und Nebel lange Zeit von einer sechs Fahrer starken Ausreißergruppe geprägt, die zeitweise sechs Minuten Vorsprung hatte, später aber auseinander fiel. Der 39-jährige Franzose Laurent Brochart (Fdjeux), der das Trikot des besten Kletterers übernahm, und der Italiener Eros Capecchi (Liquigas) wurden rund 15 Kilometer vor dem Ziel gestellt. Dafür war in erster Linie die konsequente Verfolgungsarbeit von Savoldellis Astana-Team verantwortlich. Nach dem Zusammenschluss gab es zahlreiche Attacken, ehe zunächst Perez und dann schließlich Fothen die entscheidende Initiative ergriffen.
Das T-Mobile-Trio Sergej Gontschar, Giuseppe Guerini und Michael Barry erreichte das Ziel in der rund 60 Fahrer großen Kopfgruppe, die zeitgleich mit Fothen und Perez die Ziellinie überquerte. "Es war ein schwerer Tag, auch wenn es nur am Ende richtig geregnet hat. Aber das Team ist nach unseren jüngsten Siegen in sehr guter Stimmung", erklärte T-Mobiles-Sportlicher Leiter Jan Schaffrath nach dem Rennen.
Nur noch 165 Akteure waren am zweiten Tag der 61. Auflage des ProTour-Rennens angetreten. Der Australier Simon Gerrans (Ag2r) war im Prolog so schwer gestürzt, dass er die Rundfahrt nicht fortsetzen konnte. Die Tour de Romandie wird am Donnerstag mit dem 163km langen Teilstück von Moudon nach Charmey fortgesetzt und endet am Sonntag mit einem 20,4km langen Einzelzeitfahren in Lausanne. p>
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