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"Ich habe mich verpflichtet, für den Besten zu fahren. "
(Lance Armstrong zu seinem Start bei der Tour de France 2009)
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05.05.2007 - (Ra/sid) – Igor Anton (Euskaltel) hat die Königsetappe der Tour de Romandie über vier Anstiege der 1. Kategorie gewonnen. Der 24-jährige Spanier setzte sich im Dauerregen nach 155.9 km von Charmey nach Morgins im Sprint einer vierköpfigen Spitzengruppe vor dem überraschend starken Niederländer Thomas Dekker (Rabobank) und dem US-Amerikaner Chris Horner (Predictor-Lotto) durch.
Horner übernahm vor dem morgigen Zeitfahren das Gelbe Trikot des Gesamtführenden. Auf den 20,4km langen Kurs von Lausanne geht der 35-jährige Bergspezialist mit sieben Sekunden Vorsprung auf Anton. Ebenfalls gute Chancen auf den Gesamtsieg haben die beiden starken Zeitfahrer Dekker (3./+ 9 Sek.) und Paolo Savoldelli (4./+15 Sek.). Der italienische Astana-Kapitän kam heute in der ersten Verfolgergruppe 16 Sekunden hinter Anton ins 1.270m hoch gelegene Ziel.
Der bisher auf Platz fünf liegende Markus Fothen (Gerolsteiner) erwischte einen schwarzen Tag, verlor mehr als 18 Minuten auf den Tagessieger und büßte alle Chancen auf den Gesamtsieg ein. Allerdings verteidigte der 25-jährige Rundfahrtspezialist das Trikot des Punktbesten. "Wir hatten uns sicherlich mehr erhofft. Aber Markus ging es heute nicht so gut. Nach seinem Höhentrainingslager haben wir einen schlechten Tag erwartet. Aber das er ausgerechnet heute kommt, ist natürlich schade", erklärte Reimund Dietzen, Sportlicher Leiter der Eifel-Equipe. "Er war eben nicht unser Tag. Aber das passiert nun mal." Bester Gerolsteiner-Fahrer war Beat Zberg. Der erfahrene Schweizer belegte mit 3:23 Minuten Rückstand Platz 31, knapp vor seinen zeitgleichen Teamkollegen Oliver Zaugg und Bernhard Kohl.
Zur schwersten Etappe der Rundfahrt durch die Westschweiz waren insgesamt acht Fahrer nicht mehr angetreten, darunter Etappensieger Robbie McEwen (Predictor-Lotto), der schottische Zeitfahrspezialist David Millar (Saunier Duval) und T-Mobile-Routinier Sergiy Gontschar.
Die Tour de Romandie endet am Sonntag mit dem 20,4km langen Einzelzeitfahren in Lausanne.
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