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03.05.2007 - (Ra/dpa/sid) - Robbie McEwen (Predictor-Lotto) hat die zweite Etappe der Tour de Romandie gewonnen. Auf dem 166,9 Kilometern langen Teilstück von La Chaux-des-Fonds nach Lucens siegte der schnelle Australier im Sprint einer 50 Fahrer starken Gruppe vor dem Slowenen Borut Bozic (LPR) und dem Italiener Enrico Gasparatto (Liquigas). Überschattet wurde das Rennen von einem schweren Massensturz auf der Zielgeraden.
T-Mobile Sprinter Gregy Henderson belegte auf der einzigen echten Sprinteretappe den sechsten Platz, der Italiener Mirco Lorenzetto (Milram) wurde Neunter vor dem Vortagessieger Markus Fothen (Gerolsteiner). Der 25-jährige Rundfahrtspezialist liegt mit sechs Sekunden Rückstand im Gesamtklassement aussichtsreich auf Rang vier. Gesamt-Spitzenreiter ist weiter Paolo Savoldelli (Astana), der den Prolog gewonnen hatte. Der erfahrene Italiener geht mit fünf Sekunden Vorsprung vor dem jungen Tschechen Roman Kreuziger (Liquigas) und einer weiteren Sekunde vor Fothen auf die morgige 3. Etappe.
"Wir hatten Glück, dass Markus um den Massensturz herumgekommen ist und jetzt zeitgleich mit dem Dritten auf Platz vier liegt. Er fährt sensationell gut, das macht mir und der gesamten Mannschaft Mut für die Tour de France", erklärte Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael Holczer.
Im Finale war es auf der schmalen Zielgeraden bei über 70 Stundenkilometern zu einer Serie von Stürzen gekommen, in die rund 20 Fahrer verwickelt waren. Dass keiner der Gestürzten ernsthaft verletzt wurde, grenzt fast an ein Wunder.
Zuvor hatte der Franzose Nicolas Crosbie (Bouygues Telecom) mit einer 80 Kilometer langen Alleinfahrt die Etappe bei der 61. Auflage der Traditionstour durch die West-Schweiz geprägt. Rund 90 Kilometer vor dem Tagesziel hatte Crosbie den Ausreißversuch gewagt und bis zu zehn Minuten Vorsprung herausgefahren. Doch als sich in der 35,3 Kilometer langen Schlussrunde vor allem die Teams Astana (für Savoldelli), Milram (für Lorenzetto), Cofidis sowie Gerolsteiner (für Fothen) immer wieder vor das noch 162 Fahrer starke Feld spannten, schrumpfte der Vorsprung des Franzosen zusammen. An der zwei Kilometer langen und 6,7 Prozent steilen letzten Bergwertung rund 20km vor dem Ziel hatte Crosbie dann sein Pulver verschossen.
So kam es am Ende zur erwarteten Sprintentscheidung auf einer Etappe, die von vielen Experten als einzige Chance der Sprinter auf einen Sieg eingestuft worden war. Im engen Finale kamen nur die ersten zehn bis 15 Fahrer durch, ehe eine Sturzlawine das gesamte Feld bremste.
Die Tour de Romandie endet am Sonntag mit einem 20,4km langen Einzelzeitfahren in Lausanne. Später mehrGerolsteiner-Stagiaire Keinath wechselt in die Schweiz (20.11.2008)
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