Profi-Radsport

Zusätzliche Kontrollen vorgesehen

Auch Vuelta will im Antidopingkampf Ernst machen

08.08.2007 - (sid/Ra) - Die Organisatoren der Spanien-Rundfahrt wollen 180.000 Euro in den Kampf gegen Doping vor und während des Rennens (1. bis 23. September) investieren. "Das zeigt, wie wichtig der Radsport-Familie und der Vuelta die Glaubwürdigkeit unseres Sports ist. Es gibt keinen anderen Sport als den Profiradsport, der solche Fortschritte auf diesem Gebiet macht", teilte der Vuelta-Veranstalter Unipublic mit: "Trotz der großen Zahl von Kontrollen ist die Anzahl der positiven Tests nicht größer als in jedem anderen Sport."

Während des gesamten August soll es zahlreiche unangemeldete Tests bei den für das Rennen gemeldeten Fahrern geben. Zusätzlich zu den gemeinsam mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) durchgeführten normalen Tests wollen staatliche Stellen, Unipublic und der Radsport-Weltverband UCI mindestens 80 zusätzliche Kontrollen ansetzen, die Hälfte davon auf Epo.

Am 30. August müssen sich alle Fahrer zudem einem Gesundheits- und Doping-Check unterziehen. Die Ergebnisse des Gesundheitschecks werden von der Universität Lausanne, die Dopingtests in einem anerkannten spanischen Labor ausgewertet. Während der Vuelta sollen so viele Blut- und Urin-Proben genommen werden, wie nötig.