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(Erik Zabel nach dem Münsterland-Giro, seinem letzten Straßenrennen in Deutschland)
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06.12.2007 - (dpa/sid/ra) – Milde Strafe für Alexander Winokurow: Der kasachische Radsport-Verband hat den einstigen Astana-Kapitän wegen Blutdopings lediglich für ein Jahr bis Ende Juli 2008 gesperrt. Winokurow wäre ab 1. August wieder startberechtigt und könnte sogar an den Olympischen Spielen in Peking teilnehmen. Das bestätigte Verbands-Vize Nikolaj Proskurin am Donnerstag der französischen Nachrichtenagentur afp. Allerdings muss der Weltverband UCI das Urteil noch anerkennen.
Der kasachische Verband verhängte damit nicht die maximal mögliche Strafe von zwei Jahren Sperre, obwohl die zu Winokurows Entlastung vorgelegten Dokumente von Proskurin als "nicht überzeugend" bezeichnet wurden. Stattdessen erklärte der Funktionär, einer Teilnahme des Olympiadritten von 2000 an den Spielen von Peking im kommenden August stehe nichts im Wege.
Winokurow, einstiger Teamkollege von Andreas Klöden fährt, war am 24. Juli während der Tour de France des Fremdblut-Dopings überführt worden. Daraufhin hatte die gesamte Mannschaft, die für die kommende Saison unter Teamchef Johan Bruyneel neu aufgestellt wurde, die Tour verlassen müssen. Winokurow wurde zunächst suspendiert und schließlich entlassen. Einen Tag nach Tour-Ende war auch Winokurows Landsmann und Teamkollege Andrej Kasheschkin in der Türkei des Dopings überführt worden. Kasheschkin hatte vor einem belgischen Gericht geklagt, weil er sich wegen der Kontrolle im Urlaub in seinen Menschenrechten verletzt fühlte. Die Klage wurde in den Zuständigkeitsbereich der UCI in die Schweiz verwiesen.
Winokurow, der von 2000 bis 2005 bei Telekom und T-Mobile gefahren war, bestreitet bislang vehement, je gedopt zu haben. Seinen positiven Befund hatte er mit absurden medizinischen Theorien zu erklären versucht.
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