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"Ich habe mich verpflichtet, für den Besten zu fahren. "
(Lance Armstrong zu seinem Start bei der Tour de France 2009)
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01.05.2008 - (rsn/dpa) - Der Niederländer Karsten Kroon hat die 47. Auflage von Rund um den Henninger Turm für sich entschieden. Der CSC-Profi siegte nach 179 Kilometern im Sprint einer neunköpfigen Spitzengruppe vor dem Italiener Davide Rebellin (Gerolsteiner) und dem Kolumbianer Mauricio Ardila (Rabobank). Für Kroon war es nach 2004 bereits der zweite Triumph am Henninger-Turm.
Kroon bekam im Finale den Sprint von seinem Teamkollegen Andy Schleck, der am Ende neunter wurde, mustergültig angezogen und feierte seinen zweiten Saisonsieg.
Rebellins Teamkollege Fabian Wegmann belegte als bester deutscher Teilnehmer den vierten Platz, einen Rang dahinter folgte Christian Knees vom Team Milram. Auch Steffen Wesemann (Cycle Collstrop) auf Position sieben und Björn Glasner (Kuota-Senges) einen Platz dahinter fuhren ein starkes Rennen.
Die 179 Kilometer beim ersten ersten deutschen Profi-Rennen auf deutschem Boden wurden zum Großteil vom Team Gerolsteiner bestimmt. Das Team, das noch auf Sponsorensuche ist, wollte sich unbedingt vor heimischer Kulisse gut präsentieren und galt nach den Absagen der beiden favorisierten Milram-Sprinter Erik Zabel (Unna) und Alessandro Petacchi (Italien) als als aussichtsreichste Kandidaten auf den Sieg. Die Eifel-Equipe hielt dem Druck stand und setzte von Beginn an die Akzente. Mit aller Macht versuchte das Team um den WM-Dritten Stefan Schumacher, der nach rund vier Stunden wegen Knieproblemen aufgeben musste, einen Massenspurt in Frankfurt zu verhindern. Am Ende befanden sich in Wegmann und Rebellin zwei Profis in den hellblauen Teamtrikots in der Spitzengruppe. Zum Sieg reichte es aber nicht.
Das in den letzten Wochen so stark fahrende High-Road Team hatte am Tag der Arbeit nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun. Zunächst verpasste der T-Mobile-Nachfolger den Sprung in die entscheidenden Ausreißergruppe. Auch die anschließende Nachführarbeit, um Kapitän Gerald Ciolek einen Massensprint zu ermöglichen, war nicht von Erfolg gekrönt. Ciolek, der im großen Feld mit über einer Minute Rückstand das Ziel erreichte, wurde am Ende zwölfter hinter Paul Martens (Rabobank) und vor David Kopp (Cycle Collstrop).
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