Nach Entscheidung des Madrider Gerichts

"Operacion Puerto": Fahrer werden wohl aussagen müssen


Eufemiano Fuentes erklärt sich bei einer Presskonferenz im Juli 2007.

27.01.2009  |  (rsn) – Im Zuge der Wiederaufnahme der „Operacion Puerto“ werden wohl auch Radprofis aussagen müssen. Wie der spanische Sportminister Jaime Lissavetzky bestätigte, seien „mündliche Zeugenaussagen“ erforderlich. Allerdings nannte Lissavetzky keine Namen von Fahrern. "Das Gericht hat beschlossen, die Ermittlungen wieder aufnehmen und eine Entscheidung wird zu gegebener Zeit“, so der Minister.

Mitte Januar hatte ein Madrider Bezirksgericht entschieden, dass der unter dem Namen „Operacion Puerto“ bekannt gewordene spanische Blutdopingskandal mit dem Madrider Arzt Eufenmiano Fuentes im Mittelpunkt neu aufgerollt werden muss. Damit widersprach das Gericht einer Entscheidung des zuständigen Untersuchungsrichters Antonio Serrano, der die Ermittlungen im Oktober 2008 bereits zum zweitenmal die Akte geschlossen hatte. Das Bezirksgericht begründete seine Entscheidung damit, dass das von Fuentes vorgenommene Blutdoping - anders als von Serrano behauptet - eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit hätte darstellen können.

Quelle: cyclingnews.com

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