--> -->
04.11.2011 | (rsn) – Seit sechs Jahren schon tritt Bahnspezialist Marcel Barth für das Thüringer Energie-Team in die Pedale. Und für den „BallerBarth“ gibt es auch keinen Grund, seine sportliche Heimat zu verlassen. „Ich werde wahrscheinlich bis zu meinem Karriereende im Thüringer Energie Team bleiben, da ich für mich persönlich keine kompromissbereitere und professionellere Truppe vorstellen kann“, erklärte der Geraer gegenüber Radsport News.
Barth konnte auch 2011 wieder mit einigen Erfolgen aufwarten.Bei den Neuseen Classics etwa belegte er Rang neun. Doch die Straßenrennen nutzt der eine Polizeiausbildung absolvierende Barth vornehmlich als Warm-Up für die Wintersaison. „Umso erfreulicher aber, dass doch die eine oder andere Spitzenplatzierung herausspringt“, sagte der 25-Jährige. Geschehen etwa bei der An Post Rundfahrt in Irland, wo er als Etappenvierter nur knapp das Podium verpasste.
Auf der Straße sieht sich der Sohn von Thomas Barth – 1986 Gewinner der Rheinland-Pfalz Rundfahrt - vor allem als Wegbereiter und Ratgeber für die jungen Talente im Energie-Team. „Allerdings wäre ich kein richtiger Rennfahrer, wenn ich nicht immer noch für eine Fluchtgruppen oder eine Podiumsplatzierung zu haben wäre“, ergänzte Barth.
Saisonhighlights waren aber die Sixdays in Bremen und Berlin, wo Barth, der immer für einen Spaß gut ist, die Laola anführen durfte. Für den kommenden Winter hat sich der schnelle Thüringer für die Sechstage-Rennen mit seinem Partner Erik Mohs wieder einiges vorgenommen. „Wir wollen für Furore sorgen und auch wieder das Publikum mit der einen oder anderen Showeinlage begeistern! Denn das ist das, was unser Geschäft auch ausmacht. Auf der einen Seite der knallharte packende Sport und auf der anderen Seite die Parties und kleinen Showeinlagen, die manche Fahrer zu bieten haben“; erläuterte der Thüringer-Fahrer.
Doch nicht nur die Sechstage-Rennen stehen auf Barths Zettel. „Natürlich schiele ich auch diese Wintersaison wieder auf die WM, nachdem ich letztes Jahr frustriert und erkrankt abreisen musste. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg und am Ende des Winters wird man sehen, ob es dieses Jahr wieder für einen Startplatz in der Nationalmannschaft reichen wird“, so Barth.