Bahn-Weltcup: Arndt beim Comeback auf Platz zehn

Bahnvierer wahrt kleine Olympia-Chance


Der deutsche Bahn-Vierer hofft noch auf die Olympia-Qualifikation. Foto: Vincent Jannink

12.01.2012  |  Peking (dpa) - Der deutsche Bahnvierer hat den Rückstand auf Belgien in der Olympia-Qualifikation erneut verkürzen können. Beim Weltcup in Peking belegte das deutsche Quartett mit Nikias Arndt, Stefan Schäfer, Henning Bommel und Neuling Lucas Liß in 4:09,512 Minuten den siebten Platz.

Belgien kam auf Rang zehn und büßte damit 120 Zähler auf Deutschland ein, hat aber vor dem letzten Weltcup in London und der WM in Melbourne weiter 486 Zähler Vorsprung. Sechs europäische Mannschaften qualifizieren sich für die Olympischen Spiele im Sommer in London. Sieger in Peking war Russland in 4:00,488 Minuten.

In der 3000-Meter-Mannschaftsverfolgung der Frauen kam das deutsche Trio mit Judith Arndt, Lisa Brennauer und Janine Bubner in 3:32,979 Minuten auf den zehnten Platz. Die 35-jährige Arndt fuhr erstmals seit der WM 2000 wieder bei einem internationalen Bahn-Wettkampf und erfüllte mit ihrer Teilnahme eine der Voraussetzungen für einen möglichen Olympia-Start. «Ich ziehe ein positives Fazit. Für zwei Tage Training miteinander haben wir uns ganz gut geschlagen», sagte Arndt.

Trotz Platz zehn in Peking steuern die deutschen Verfolgerinnen als Zweiter in der europäischen Nationenwertung der Olympia-Teilnahme entgegen. Das Rennen in Laoshan gewann Weißrussland in 3:24,857 Min.

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