Giro: Kreuziger gewinnt 19. Etappe

Hesjedal kommt dem Rosa Trikot näher


Der Kanadier Ryder Hesjedal will den Gesamtsieg beim Giro. Foto: Pier Maulini

25.05.2012  |  Alpe di Pampeago (dapd/dpa). Ryder Hesjedal ist dem ersten kanadischen Gesamtsieg in der Geschichte des Giro d'Italia ein kleines Stück näher gekommen. Auf der vorletzten Bergetappe knöpfte der Fahrer vom Team Garmin-Barracuda dem Spanier Joaquim Rodriguez 13 Sekunden ab und liegt damit in der Gesamtwertung als Zweiter nur noch 17 Sekunden hinter dem Katusha-Kapitän.

Hesjedal, der als guter Zeitfahrer noch den abschließenden Kampf gegen die Uhr in Mailand in der Hinterhand hat, musste sich auf dem 19. Teilstück über 197 Kilometer von Treviso nach Alpe di Pampeago hinauf nur dem Tschechen Roman Kreuziger (Astana) mit einem Rückstand von 19 Sekunden geschlagen geben. Rodriguez kämpfte sich auf Platz drei, dicht gefolgt vom Giro-Vorjahressieger Michele Scarponi (0:35 Minuten zurück). Verlierer des Tages war der zweimalige Gesamtsieger Ivan Basso, der knapp eine Minute hinter Kreuziger das Ziel erreichte und auf den vierten Rang abrutschte.

Am Samstag bietet sich den Kletterspezialisten auf der vorletzten Etappe über 218 km von Caldes/Val di Sole zum Stilfser Joch hinauf die letzte Chance, Zeit vor dem abschließenden Zeitfahren gut zu machen. Die Etappe hat es in sich. Bevor die 2757 Meter hoch gelegene Bergankunft auf die Fahrer wartet, muss auch noch der Mortirolo (1. Kat.) bewältigt werden.

Am Freitag waren vier harte Anstiege zu meistern. Früh hatte sich eine 16-köpfige Spitzengruppe gebildet, aus der zwei Fahrer - Sandy Casar (FDJ-BigMat) und Stefano Pirazzi (Colnago CSF) - als Erste den Schlussanstieg auf den Passo Pampeago in Angriff nahmen. Fünf Kilometer vor dem Ziel auf 2006 Meter Höhe hatte die erste Verfolgergruppe mit allen Favoriten zu dem Duo aufgeschlossen.

Rodriguez, Hesjedal, der zweifache Giro-Sieger Basso und der Titelverteidiger  Scarponi belauerten sich. Dann begann die Hesjedal-Show, der die Konkurrenz mit Ausnahme von Kreuziger nichts entgegen zu setzen hatten. "Die Situation ist jetzt ideal für mich. Wenn es morgen wieder so läuft, ist alles super. Im Moment fühle ich nichts", sagte Hesjedal

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