Schneefall sorgt für Wegfall weiterer Dolomiten-Pässe

Giro: Auch die 20. Etappe wird verändert

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Das Profil der abgeänderten 20. Giro-Etappe | Foto: gazzetta.it

24.05.2013  |  (rsn) - Nach den Streckenänderungen vom vergangenen Wochenende und dem Ausfall der 19. Etappe, die ins Val Martello hätte führen sollen, wird nun auch die 20. Etappe der 96. Italien-Rundfahrt umgebaut. Das in Schlanders startende vorletzte Teilstück wird nicht über 203, sondern 210 Kilometer gehen und wie geplant nach einer Passage des Passo Tre Croci an den Tre Cime di Lavaredo enden.

Zuvor aber fallen der Karerpass, der Passo di San Pellegrino und der Passo Giau aus dem Programm und werden nördlich umschifft. Dafür nutzen die Giro-Organisatoren nach der Durchfahrt von Bozen Landstraßen entlang der Autobahn A22 in Richtung Norden durch Brixen und schließlich östlich nach Bruneck - diese Strecke war ursprünglich für die Teamfahrzeuge und andere Begleitfahrzeuge vorgesehen gewesen, die nicht direkt beim Fahrerfeld bleiben wollten.

Der erste Zwischensprint wird dann in Toblach ausgetragen, bevor die Straße in Richtung Süden nach Cortina d’Ampezzo zum zweiten Zwischensprint abbiegt. Dort treffen die Fahrer wieder auf die ursprünglich geplante Route und beginnen mit den Anstiegen zum Passe Tre Croci und zu den „Drei Zinnen“.

Ob die Etappe am Samstag mit diesen Änderungen aber wirklich stattfinden wird, entscheidet sich wohl erst am Morgen. Denn mit 2.304 Metern Höhe ist auch die Ankunft an den „Drei Zinnen“ schwer gefährdet.

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