Carocci-Team behält Continental-Lizenz

Bergstraße und Jenatec gehen 2014 wieder getrennte Wege

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Bergstraße-Jenatec bei der U23-Thüringen-Rundfahrt | Foto: ROTH

10.10.2013  |  (rsn) – Ein Jahr nach der Fusion der U23-Teams Bergstraße und Jenatec zum Continental-Rennstall Bergstraße-Jenatec gehen die beiden Mannschaften  wieder getrennte Wege. Dies bestätigte Teamchef Danilo Carocci gegenüber Radsport News. „Wir werden aber auch in der kommenden Saison wieder als Continental-Team an den Start gehen“, kündigte Carocci an.

Das Team Bergstraße, das noch einen neuen Co-Sponsor bekannt geben wird, baut dabei auf den Kern der diesjährigen Mannschaft. So haben Christopher Hatz, Tim Schlichenmaier, Fabian Bruno, Mike Egger, und Fabio Nappa ihre Verträge um je eine Saison verlängert.

Neu hinzukommen Lukas Huber, Eric Süßemilch und Aaron Kraus, die allesamt ihr erstes U23-Jahr bestreiten werden. „Dass diese drei Fahrer allesamt aus Baden-Württemberg stammen, ist für uns auch eine schöne Sache“, so der Teamchef des im nordbadischen Weinheim beheimateten Rennstalls.

Carocci beurteilte die erste Saison auf Continental-Level ausgesprochen positiv. „Der Sprung in die dritte Division war die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit. Sportlich sind wir auf jeden Fall zufrieden und haben uns weiterentwickelt“, erklärte der Gründer des teams Bergstraße, dessen Schützling Hatz in diesem Jahr Gesamtzweiter der Rad-Bundesliga wurde.

Carocci berichtete aber auch über unerwartete Schwierigkeiten im ersten Continental-Jahr. „Die Kosten sind einfach noch höher als ursprünglich geplant. Die Ansprüche der Sportler steigen, wenn auch oft nicht berechtigt, und hier die Balance zwischen besseren Amateursportlern und jungen Profis angemessen zu halten, ist oft sehr schwierig und führt auch schon mal zu Diskrepanzen", meinte der Teamchef.  „Durch mehr internationale Einsätze wurden die Sportler zwar öfter an ihre Grenzen gebracht, aber gleichzeitig haben sie wichtige Erfahrungen und Härte gesammelt“, so Carocci, der für 2014 auf ein noch internationaleres Rennprogramm hofft.

 

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