Versicherung des Verursachers zahlt

Drei Jahre nach „Stacheldraht-Sturz": Entschädigung für Hoogerland

Foto zu dem Text "Drei Jahre nach „Stacheldraht-Sturz
Johnny Hoogerland (Vacansoleil-DCM) nach seinem Sturz auf der 9. Etappe der Tour de France 2011 | Foto: ROTH

05.11.2014  |  (rsn) – Mehr als drei Jahre nach seinem schweren Unfall bei der Tour de France hat Johnny Hoogerland eine Entschädigung von der Versicherung des Verursachers erhalten. „Es hat lange gedauert, aber ich bin froh, dass es vorbei ist", sagte der 31-jährige Niederländer der Website Helden Online.

Hoogerland war auf der 9. Etappe der Tour 2011 vom Auto eines französischen Fernsehsenders erfasst und in einen Stacheldrahtzaun geschleudert worden. Trotz zahlreicher tiefer Wunden hatte er nicht nur die Etappe, sondern auch die Rundfahrt beendet. Nach eigenen Angaben litt Hoogerland allerdings auch noch ein Jahr nach dem Unfall an Rückenschmerzen, Stimmungsschwankungen und Schlaflosigkeit.

Nachdem der TV-Sender zunächst keine Bereitschaft gezeigt hatte, sich außergerichtlich zu einigen, wollte Hoogerland eine Klage anstrengen. Nun teilte er mit, dass ihm die betreffende Versicherung eine Entschädigung gezahlt habe.

„Ich verstehe, dass Versicherungsfragen oft viel länger dauern. Es spielt keine Rolle, es ist jetzt behoben. Das Geld interessiert mich nicht. Ich bin nur froh, dass ich einen Deckel [auf die Ereignisse) legen kann“, erklärte Hoogerland, der im kommenden Jahr für den neuen niederländischen Zweitdivisionär Roompot fahren wird.

RADRENNEN HEUTE
  • Keine Termine