Profi-Radsport

Pantani sieht Giro-Start nach Doping-Anhörung nicht gefährdet

30.04.2002 - Rom (dpa) - Der des Insulin-Dopings verdächtigte italienische Radstar Marco Pantani sieht seinen Start beim am 11. Mai beginnenden Giro d`Italia nicht gefährdet.

Er nehme mit dem Ziel teil, «ihn zu gewinnen», sagte Pantani, nachdem er in Rom von der Antidoping-Kommission des italienischen Nationalen Olympischen Komitees (CONI) eine Stunde lang angehört worden war.

Die Einvernahme durch Giacomo Aiello, den Antidoping-Staatsanwalt des CONI, erfolgte im Zusammenhang mit den Dopingermittlungen der Staatsanwaltschaft Florenz, die im Rahmen der Doping-Razzien beim Giro im Vorjahr durchgeführt wurden. Im Hotelzimmer des «Piraten» waren Insulin-Ampullen gefunden worden. Sie seien «ganz sicher» nicht von ihm, beteuerte Pantani. «Ich habe ein ganz ruhiges Gewissen. Ich will voll kooperieren mit der Kommission, damit man die Wahrheit findet», fügte er hinzu. Er sei nicht dafür verantwortlich, was in einem Hotel passiert, «während ich schlafe».

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